Photo: zdfheute.de
Leverkusens Pokal-Zittern gegen Nürnberg
Bayer Leverkusen war auf dem besten Weg, zum nächsten großen Namen auf der Liste der Pokal-Opfer zu werden: Der 1. FC Nürnberg führte zur Pause verdient mit 2:0 und hatte die Werkself in der ersten Hälfte komplett im Griff. Am Ende stand trotzdem eine Aufholjagd, die Leverkusen ins DFB-Pokal-Achtelfinale brachte.
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Nürnberg spielte die erste Hälfte so, wie man es sich als Zweitligist gegen einen Bundesligisten erträumt: mutig, kompakt, mit Tempo in den Umschaltmomenten. Leverkusen fand über weite Strecken keinen Zugriff, wirkte statisch und ließ sich zweimal auskontern. Zur Halbzeit stand ein 0:2, das nach dem Spielverlauf nicht geschmeichelt war.
Doch die Werkself kam verändert aus der Kabine. Leverkusen erhöhte das Tempo, presste früher und nahm dem Zweitligisten die Räume, die ihm in Durchgang eins noch alles ermöglicht hatten. Was folgte, war laut kicker eine zweite Halbzeit, in der sich das Bild komplett drehte: Nürnberg geriet zunehmend unter Druck und konnte dem Angriffswirbel der Gäste nichts mehr entgegensetzen.
Die Wende nach der Pause
Die genaue Reihenfolge der Tore und die Schützen sind aus dem bisherigen Spielbericht nicht im Detail bekannt, klar ist aber: Leverkusen drehte die Partie und sicherte sich am Ende den Einzug ins Achtelfinale. Für einen Verein mit den Ambitionen der Werkself wäre ein Aus beim Zweitligisten eine faustdicke Blamage gewesen, das zweite Jahr in Folge mit einem frühen Pokal-Exit gegen einen vermeintlich leichteren Gegner.
Nürnberg wird sich trotz der Niederlage nichts vorzuwerfen haben. Eine Halbzeit lang spielte der Club wie das bessere Team gegen einen etablierten Bundesligisten, und genau solche Nachmittage sind es, für die der DFB-Pokal geliebt wird: der Moment, in dem ein Zweitligist einen Favoriten fast auseinandernimmt, bevor die Qualität am Ende doch den Ausschlag gibt.
Was das Ergebnis bedeutet
Für Leverkusen zählt am Ende nur das Weiterkommen. Die Werkself steht im Achtelfinale des DFB-Pokals, die Pause-Performance wird in der Kabine trotzdem für Gesprächsstoff sorgen. Ein Team, das gegen einen Zweitligisten erst mit zwei Gegentoren aufwacht, hat auf dem Weg zum Titel noch Arbeit vor sich.
Wird Leverkusen nach dieser Schrecksekunde den Pokal gewinnen?
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