
Photo: sports.yahoo.com
Pavlovic stichelt gegen Stuttgart
Aleksandar Pavlovic ist 20 Jahre alt, spielt für Bayern München und hat offenbar keine Lust auf diplomatische Antworten. Nach dem jüngsten Aufeinandertreffen mit dem VfB Stuttgart sagte der Mittelfeldspieler laut Kicker genau das, was die Tabelle seit Jahren andeutet: Stuttgart bricht gegen Bayern ein. Immer wieder.
Was Pavlovic gesagt hat
Laut Kicker beschrieb Pavlovic das Muster in diesen Duellen so: "Es ist oft gegen Stuttgart so, dass die ein bisschen einbrechen." Ein bisschen. Das ist die Formulierung, die sitzt, weil sie so beiläufig klingt, als wäre es längst keine Überraschung mehr.
Laut Kicker war das Muster auch Joshua Kimmich und Deniz Undav nicht entgangen.
Das Muster, das Pavlovic beschreibt
Bayern gegen Stuttgart ist in der Bundesliga selten ein offenes Duell. Der VfB hat in den vergangenen Jahren immer wieder gezeigt, dass er gegen die Spitzenklubs der Liga mithalten kann, gegen Bayern aber häufig Tore in Serie kassiert. Pavlovic benennt das nicht als Zufall, sondern als wiederkehrendes Phänomen.
Dass ein 20-jähriger Mittelfeldspieler das nach einem Spiel so direkt ausspricht, ist keine Unhöflichkeit. Es ist Selbstbewusstsein, das sich Bayern in dieser Konstellation offenbar leisten kann.
Kann Stuttgart den Kreislauf durchbrechen?
Pavlovics Aussage macht den Druck für die nächste Begegnung nicht kleiner. Stuttgart unter Sebastian Hoeneß hat sich in den letzten Jahren als ernstzunehmende Kraft in der Bundesliga etabliert, mit Spielern wie Undav, die auch auf höchstem Niveau treffen können. Gegen Bayern aber scheint ein anderer Mechanismus zu greifen.
Psychologische Muster im Fußball sind real, auch wenn sie sich schwer messen lassen. Wenn ein Gegenspieler sie öffentlich benennt, wird der Druck für die nächste Begegnung nicht kleiner.
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