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Rettig: Infantinos Zeit bei der FIFA ist vorbei
Laut einem Bericht des Kicker sagt Andreas Rettig es so klar, wie man es von einem DFB-Geschäftsführer selten hört: Gianni Infantinos Zeit an der FIFA-Spitze ist vorbei. Der Vertrauensverlust sei "irreparabel" – stärkere Worte aus der deutschen Fußball-Bürokratie gibt es kaum. Eine offizielle DFB-Bestätigung liegt bislang nicht vor.
Was Rettig gesagt hat
Laut Kicker hat DFB-Geschäftsführer Rettig öffentlich erklärt, er sehe das Ende von Infantinos Amtszeit kommen. Der Begriff, den er dabei wählte – "irreparabler Vertrauensverlust" – ist kein diplomatisches Rauschen, sondern eine bewusste Eskalation. Wer in der Fußball-Governance von "irreparabel" spricht, hat die Tür zur Rückkehr bereits zugeschlagen.
Die genauen Auslöser für Rettigs Aussage sind bislang nicht vollständig bekannt. Der Kicker berichtet über die Äußerungen, ohne den vollständigen Kontext offenzulegen. Ob ein konkreter Vorfall, eine FIFA-Entscheidung oder eine grundsätzliche Abrechnung mit Infantinos Führungsstil dahintersteckt, bleibt vorerst offen.
Warum das mehr als eine Einzelmeinung ist
Rettig ist kein Kommentator auf einem Podium – er ist Geschäftsführer des DFB, des mitgliederstärksten Fußballverbands der Welt. Das ist kein Einzelgänger-Ausraster – das ist der DFB, der öffentlich Position bezieht.
Unsere Einschätzung: Ob die UEFA oder andere europäische Verbände hinter dieser Haltung stehen, ist durch die vorliegende Quelle nicht gedeckt. Denkbar wäre, dass Rettig mit dieser Aussage nicht vollständig allein steht – aber das bleibt Spekulation, bis weitere Stimmen folgen.
Infantino und die WM 2026
Der Kicker-Bericht liefert keinen direkten Beleg dafür, dass Rettigs Aussage konkret mit der WM 2026 zusammenhängt. Als Hintergrund: Das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko – 48 Teams, drei Gastgeberländer – war von Beginn an umstritten, auch aus Europa. Ob das eine Rolle spielt, lässt sich aus dem vorliegenden Bericht nicht ableiten.
Rettig hat nicht zurückgerudert. Er hat auch nicht "kein Kommentar" gesagt. Wie die FIFA und der FIFA-Kongress auf diesen öffentlichen Druck aus Deutschland reagieren, dürfte die nächste Frage sein.
Quellen1 Quelle
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