
Photo: goal.com
Schalke hat jetzt eine komplette Ausfall-Elf
Schalke 04 hat am 25. Oktober die Diagnosen für zwei weitere Ausfälle bestätigt, und beide klingen unangenehm: Robin Gosens zog sich Platzwunden zu, Soufiane El-Faouzi einen Nasenbeinbruch. Damit ist der Knappen-Lazarett an einem Punkt angekommen, an dem Trainer und Fans mit den verletzten Spielern allein eine komplette Startelf aufstellen könnten.
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Der Klub bestätigte die beiden Diagnosen offiziell, nannte dabei aber weder die konkreten Spiele, in denen sich Gosens und El-Faouzi die Blessuren zuzogen, noch eine Rückkehrprognose. Platzwunden und ein Nasenbeinbruch gehören zu den Verletzungen, die auf dem Platz dramatisch aussehen, medizinisch aber oft schneller abheilen als ein Muskelfaserriss. Trotzdem verschärft jeder weitere Name auf der Liste ein Problem, das für Schalke längst kein Randthema mehr ist.
Elf Spieler fehlen Schalke nach aktuellem Stand, und das ist exakt die Zahl, die man braucht, um eine Startelf zu stellen. Wenn ein Bundesligist rechnerisch eine zweite Mannschaft allein aus Verletzten bilden kann, ist das kein normaler Lazarettstand mehr, sondern ein strukturelles Problem für jede Kaderplanung.
Dünne Decke, enger Terminkalender
Bei elf Ausfällen bleibt dem Trainerteam kaum noch Spielraum für Rotation. Wer sonst von der Bank kommt, muss jetzt von Anfang an ran, und wer eigentlich für die Defensivarbeit vorgesehen war, füllt auf einmal Lücken in der Offensive. Das Trainerteam muss mit dem arbeiten, was übrig bleibt, und bei dieser Zahl an Fehlenden ist das kaum noch ein Kader im klassischen Sinn.
Gosens bringt internationale Erfahrung und Tempo über die Außenbahn, El-Faouzi zählt zu den Spielern, auf die Schalke in der Defensivarbeit zuletzt gebaut hat. Beide fallen jetzt aus einer Mannschaft heraus, die ohnehin schon improvisieren musste. Wie lange, lässt der Klub offen.
Was jetzt zählt
Bei Kopfverletzungen gilt ohnehin ein vorsichtigerer Umgang als bei den meisten anderen Blessuren, Rückkehrtermine werden selten vorab genannt und das ist bei Gosens und El-Faouzi nicht anders. Für Schalke bedeutet das: abwarten, medizinisches Update für medizinisches Update, während die Veltins-Arena auf eine Mannschaft wartet, die auf dem Papier eigentlich doppelt besetzt sein müsste.
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