Photo: sports.yahoo.com
Skhiri ist wieder zuhause: Köln statt Ausland
Ellyes Skhiri hatte Optionen. Laut Kicker lagen dem 31-jährigen Tunesier nach seinem schwierigen Jahr bei Eintracht Frankfurt mehrere Angebote vor, darunter auch Anfragen aus dem Ausland. Er sagte nein, packte die Koffer und fuhr nach Köln. Dorthin, wo er schon einmal gezeigt hat, was er kann.
Unsichtbar in Frankfurt
Bei Eintracht Frankfurt lief es für Skhiri nie so, wie er es sich vorgestellt hatte. Der zentrale Mittelfeldspieler, der in Köln über Jahre zu den verlässlichsten Profis der Bundesliga gehörte, fand sich in Frankfurt zunehmend auf der Bank wieder. Spielzeit: Mangelware. Einfluss: kaum vorhanden. Für einen Spieler, der bei den Geißböcken Woche für Woche der Takt im Mittelfeld war, ein bitterer Kontrast.
Dazu kam ein enttäuschendes WM-Turnier mit Tunesien, das Skhiri selbst als Rückschlag beschreibt. Zwei Baustellen auf einmal, eine davon hätte er sich aussuchen können.
Die Entscheidung
Dass er sich trotz mehrerer Angebote, darunter Interessenten aus dem Ausland, für die Rückkehr nach Köln entschied, sagt einiges. Gegenüber dem Kicker sprach Skhiri von seinem "alten Zuhause". Das klingt nicht nach einer Verlegenheitslösung, sondern nach einer bewussten Wahl. Er hatte Alternativen, und er wählte Köln.
Die Zahlen zu Vertragslaufzeit und einer möglichen Ablöse hat der Kicker nicht genannt, die Clubs mit Auslandsinteresse ebenfalls nicht. Laut Kicker hatte Skhiri die Wahl, und er traf sie.
Was Köln jetzt hat
Für den FC kommt ein Spieler zurück, der den Verein kennt, die Fans kennt und weiß, was es bedeutet, in diesem Trikot zu spielen. Mit 31 Jahren ist Skhiri kein Rohdiamant mehr, aber ein geformter Sechser mit Bundesliga-Erfahrung und dem Hunger, sich nach einem Jahr auf der Tribüne zu beweisen. Köln kann das gut gebrauchen.
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