
Photo: Sportschau Fußball
Spanien dreht Krimi gegen England
Spanien und England liefern sich in der Nations League einen Schlagabtausch, der am Ende 3:2 für die Furia Roja ausgeht, aber lange nicht danach aussieht. Thomas Tuchels Elf führt im zweiten Durchgang zwischenzeitlich, kassiert dann jedoch erneut ein Gegentor zu viel, wie die Sportschau in ihrer Torübersicht dokumentiert.
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Spanien zieht früh davon, England schlägt zurück
Spanien beginnt das Spiel mit dem gewohnten Ballbesitzfußball und geht offensiv in Führung. Die Defensivarbeit hält damit aber nicht Schritt: England nutzt die Lücken und dreht das Spiel im zweiten Durchgang, laut Sportschau-Torübersicht der Wendepunkt der Partie. Für die Three Lions unter Tuchel ist es der Beweis, dass der Umschaltmoment gegen die spanische Restverteidigung funktioniert.
Spanien schlägt zurück, England wackelt zu spät
Statt einzuknicken, antwortet Spanien erneut vorne. Am Ende steht ein 3:2, das die spanische Offensivqualität unterstreicht, aber genauso deutlich zeigt, wie durchlässig die Defensive über 90 Minuten war. Zwei Führungswechsel in einem Nations-League-Spiel sind selten, hier gehören sie zur Erzählung des Abends.
Was das für Tuchels England bedeutet
Für Thomas Tuchel ist das Spiel eine zweigeteilte Bilanz. Offensiv zeigt seine Mannschaft, dass sie auch gegen einen etablierten Ballbesitzgegner Nadelstiche setzen und zwischenzeitlich ausgleichen kann. Defensiv bleibt aber die Anfälligkeit, die schon in früheren Partien auffiel: England lässt sich zu leicht in Umschaltsituationen ausspielen, genau dort, wo Spanien seine stärksten Momente hat.
Die spanische Seite
Für Spanien überwiegt trotz der wackligen Defensivphase die Freude über den Auswärtssieg gegen einen der größten Rivalen im europäischen Fußball. Drei Tore gegen England zu erzielen, ist keine Kleinigkeit, auch wenn die eigene Abwehr zwischenzeitlich zwei Gegentreffer zulässt. Für die spanische Nationalmannschaft ist es der zweite Sieg gegen einen Top-Gegner binnen weniger Monate, ein Formindiz, das die eigene Anhängerschaft mit Blick auf die kommende Turnierphase gerne mitnimmt.
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