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Ter Stegens Rückkehr ins DFB-Tor — photo: sport1.de

Photo: sport1.de

Ter Stegens Rückkehr ins DFB-Tor

Marc-André ter Stegen steht wieder zwischen den Pfosten der Nationalmannschaft, und das ist keine Selbstverständlichkeit. Nach einer langen Verletzungspause kehrt der 34-Jährige gegen die Niederlande zurück ins DFB-Tor, in der Nations League, ausgerechnet gegen einen der unangenehmsten Gegner im europäischen Fußball.

By Lukas Bauer· Chefredakteur Fußball·Veröffentlicht ·1 MIN LESEZEIT

Es ist die Art Rückkehr, die man sich als Torwart mit 34 wünscht, aber selten bekommt: kein Testspiel gegen einen Underdog zum Warmlaufen, sondern direkt die Nations League gegen die Niederlande. Ter Stegen war lange raus. Nur neun Pflichtspieleinsätze in der Saison 24/25 zeigen, wie lange er tatsächlich ausfiel, ein Bruchteil dessen, was er in den Jahren zuvor gewohnt war, als er bei Barcelona über mehrere Spielzeiten hinweg konstant auf über 40 Einsätze kam.

Der Weg zurück

Die Wohlfühlstory, wie Sportschau es nennt, beginnt nicht auf dem Platz, sondern in der Reha. Ein Torwart, der monatelang zuschauen muss, während andere sein Trikot übernehmen, verliert nicht nur Spielpraxis, sondern auch seinen Platz in der Hierarchie. Dass er jetzt wieder als DFB-Nummer eins gehandelt wird, sagt etwas über sein Standing im Verband aus, das eine Verletzung offenbar nicht kaputt bekommt.

Was auf dem Spiel steht

Mit 34 Jahren und 44 Länderspielen für Deutschland ist ter Stegen kein Kandidat, der sich seinen Platz über Jahre erarbeiten muss. Er ist zurück, um zu zeigen, dass er ihn noch verdient hat, mit Blick auf die nächste große Turnierendrunde. Die Konkurrenz im deutschen Tor hat sich in seiner Abwesenheit nicht in Luft aufgelöst, und ein Duell gegen die Niederlande ist kein sanfter Wiedereinstieg, sondern ein Belastungstest unter echten Bedingungen.

Die Zahlen im Hintergrund

Bei Girona FC hatte ter Stegen zuletzt Spielpraxis gesammelt, ehe die Rückkehr zu Barcelona folgte, sein Stammklub, für den er seit Jahren zwischen den Pfosten steht. Sein Marktwert liegt aktuell bei 3 Millionen Euro, ein Bruchteil dessen, was er in seinen besten Barça-Jahren wert war, und ein nüchterner Beleg dafür, wie sehr die Verletzung seine Kurve geknickt hat.

Gegen die Niederlande wird nicht entschieden, ob ter Stegen wieder Deutschlands Nummer eins wird. Aber es ist der erste echte Prüfstein seit der langen Pause, und der Verband wird genau hinschauen, wie er ihn besteht.

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Wird ter Stegen die Nummer eins bleiben oder verliert er seinen Platz wieder?

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Marc-André ter Stegen steht wieder zwischen den Pfosten der Nationalmannschaft, und das ist keine Selbstverständlichkeit. Nach einer langen Verletzungspause kehrt der 34-Jährige gegen die Niederlande zurück ins DFB-Tor,…

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