Photo: Sean MacEntee via Wikimedia Commons (CC BY 2.0)
UEFA prüft Spuckvorwurf bei Irland–Israel
Die UEFA hat ein offizielles Ermittlungsverfahren eingeleitet, nachdem es im Nations-League-Duell zwischen Irland und Israel offenbar zu einer Spuckattacke gekommen sein soll. Namen, Minute und sogar die betroffene Partie der beiden jüngsten Aufeinandertreffen sind bislang nicht bestätigt, doch allein die Einleitung eines Verfahrens zeigt, wie ernst der europäische Verband den Vorwurf nimmt.
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Spucken gilt im Fußball als eines der härtesten Disziplinarvergehen überhaupt, deutlich schwerer gewichtet als ein normales Foul oder eine verbale Entgleisung. Wer dabei erwischt wird, muss in der Regel mit mehrwöchigen Sperren rechnen, in der Champions League und bei Nationalmannschaftsspielen können solche Strafen ganze Turnierteilnahmen kosten.
Genau deshalb wiegt die Meldung von Kicker Fußball schwer, auch wenn der Bericht an entscheidenden Stellen vage bleibt. Unklar ist, ob der Vorfall beim Hin- oder beim Rückspiel der beiden Nationen in dieser Nations-League-Kampagne passiert sein soll, welcher Spieler konkret beschuldigt wird und ob die UEFA bereits von einer bestätigten Tat ausgeht oder lediglich einem Verdacht nachgeht.
Zwei Spiele, zwei Mal Ärger
Irland und Israel sind sich in dieser Nations-League-Ausgabe zweimal begegnet, und laut Kicker Fußball war keines der beiden Duelle frei von unschönen Szenen. Dass sich die Unruhe über zwei Spiele hinweg zieht, dürfte der UEFA bei der Bewertung des aktuellen Falls kaum entgangen sein, zumal die politische Brisanz rund um Spiele mit israelischer Beteiligung ohnehin erhöhte Aufmerksamkeit mit sich bringt.
Was jetzt passiert
Die UEFA-Disziplinarkommission wird nun prüfen, ob sich der Vorwurf anhand von TV-Bildern, Schiedsrichterbericht oder Zeugenaussagen erhärten lässt. Bis ein Ergebnis vorliegt, bleibt offen, welcher Verband und welcher Spieler überhaupt betroffen sind, und genau diese Unsicherheit macht den Fall für beide Nationalmannschaften unangenehm.
Sollte sich der Vorwurf bestätigen, drohen empfindliche Sperren, die Kaderplanungen für kommende Nations-League- oder Qualifikationsspiele durchkreuzen könnten. Für Irland wie für Israel bedeutet das vorerst: abwarten und hoffen, dass die eigenen Spieler nicht im Zentrum der Ermittlungen stehen.
Wird die UEFA einen Spieler für die Spuckattacke sperren?
Quellen1 Quelle
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