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Kevin Wimmer: Vom Premier-League-Abenteuer zu Slovan Bratislava

Kevin Wimmer war einst Teil von Mauricio Pochettinos Tottenham-Hotspur-Kader und wechselte später für 18 Millionen Pfund zu Stoke City. Wer sich an den österreichischen Innenverteidiger erinnert, fragt sich zwangsläufig, wo seine Reise ihn mittlerweile hingeführt hat.

Flagside-Redaktion·Veröffentlicht ·2 MIN LESEZEIT

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Vom LASK in die große weite Fußballwelt

Kevin Wimmer, geboren 1992 in Wels, begann seine Laufbahn beim FC Edt und durchlief anschließend die Akademie des LASK, wo er vom Stürmer über den Mittelfeldspieler schließlich zum Verteidiger umfunktioniert wurde. Über die LASK Juniors schaffte er den Sprung ins Profigeschäft und etablierte sich als Innenverteidiger und linker Außenverteidiger in der ersten Liga Österreichs.

Der Weg nach Deutschland und England

2012 wechselte Wimmer ablösefrei beziehungsweise für eine geringe Ausbildungsentschädigung zum 1. FC Köln. Mit den Geißböcken stieg er 2014 in die Bundesliga auf und spielte in seiner zweiten Saison in der Beletage so stark, dass ihn das Fachmagazin Kicker zum siebtbesten Verteidiger der Liga kürte. Diese Leistungen weckten das Interesse von Tottenham Hotspur, das ihn 2015 für rund 4,3 Millionen Pfund verpflichtete. Unter Mauricio Pochettino kam Wimmer phasenweise zu Einsätzen, blieb aber hinter der gesetzten Innenverteidigung aus Toby Alderweireld und Jan Vertonghen meist zweite Wahl. Dennoch überzeugte er in einer längeren Vertretungsrolle während Vertonghens Verletzung so sehr, dass er einen neuen Fünfjahresvertrag bei den Spurs erhielt.

Stoke, Leihen und die Rückkehr nach Österreich

2017 ging es für 18 Millionen Pfund weiter zu Stoke City, wo Wimmer allerdings nie richtig Fuß fasste und als einer der größeren Transferflops der Vereinsgeschichte galt. Es folgten Leihstationen bei Hannover 96, dem belgischen Erstligisten Royal Excel Mouscron und dem Karlsruher SC, ohne dass sich eine feste Zukunft in England abzeichnete. 2021 löste Wimmer seinen Stoke-Vertrag auf und kehrte ablösefrei zu SK Rapid Wien zurück, wo er bis 2023 regelmäßig in der österreichischen Bundesliga spielte.

Was Kevin Wimmer heute macht

Nach dem Ende seines Vertrags bei Rapid Wien wechselte Wimmer im Juni 2023 zum slowakischen Spitzenclub ŠK Slovan Bratislava. Dort spielt er weiterhin als Innenverteidiger und ist damit auch heute noch aktiver Profifußballer. Im September 2024 erzielte er in der Champions-League-Ligaphase gegen Celtic sein erstes Tor für Slovan – ein Beleg dafür, dass er auch in der Höhepunktphase seiner Karriere auf der größten europäischen Bühne mithalten kann.

Für die österreichische Nationalmannschaft bestritt Wimmer unter anderem die EM 2016 in Frankreich, bei der er im Spiel gegen Portugal sein einziges Turniereinsatz-Minutenkontingent erhielt. Seither ist er nur noch sporadisch für das Nationalteam berücksichtigt worden, doch auf Vereinsebene bleibt er, über ein Jahrzehnt nach seinem Profidebüt, weiterhin ein gefragter Verteidiger – inzwischen in slowakischen Diensten.

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Kevin Wimmer war einst Teil von Mauricio Pochettinos Tottenham-Hotspur-Kader und wechselte später für 18 Millionen Pfund zu Stoke City. Wer sich an den österreichischen Innenverteidiger erinnert, fragt sich zwangsläufig,…

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