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Valencia zieht die Reißleine — Photo: Diliff via Wikimedia Commons (CC BY 2.5)

Photo: Diliff via Wikimedia Commons (CC BY 2.5)

Valencia zieht die Reißleine

Ein Trainerwechsel im September ist immer ein Alarmsignal, und bei Valencia CF ist es diesmal ein deutliches: Carlos Corberán ist seinen Job los, Javier Aguirre übernimmt mit 67 Jahren die Bank in Mestalla.

By Tobias König· Spielberichterstatter·Veröffentlicht ·1 MIN LESEZEIT

Der Klub aus der Levante hat sich früh in der Saison von seinem Cheftrainer getrennt. Details zu den genauen Gründen für die Entlassung von Carlos Corberán oder zur exakten Tabellensituation nennt Valencia nicht öffentlich, doch dass ein Verein bereits im September durchgreift, zeigt vor allem eins: Die sportliche Führung wollte nicht abwarten.

Der neue Mann: Erfahrung statt Experiment

Mit Javier Aguirre setzt Valencia auf einen Routinier. Der Mexikaner ist seit Jahrzehnten im Geschäft und war unter anderem mehrfach Nationaltrainer Mexikos, zuletzt bei einer WM. Er gilt als Feuerwehrmann, der Mannschaften stabilisiert, nicht als Trainer, der Fußball neu erfindet.

Genau das dürfte der Auftrag in Valencia sein: Ruhe reinbringen, Ergebnisse liefern, die Kabine wieder auf einen Nenner bringen. Aguirre bringt keinen taktischen Masterplan mit, sondern jahrzehntelange Erfahrung im Umgang mit Krisenklubs.

Warum der Zeitpunkt auffällt

Ein Trainerwechsel so früh in der Saison ist selten Zufall. Er bedeutet meist, dass die sportliche Leitung den negativen Trend nicht erst nach dem Winter stoppen wollte, sondern sofort. Für Corberán, der den Verein durch schwierige Phasen geführt hatte, ist das ein bitteres Ende nach nur wenigen Spieltagen der neuen Saison.

Valencia hat in den vergangenen Jahren immer wieder mit sportlicher und wirtschaftlicher Instabilität zu kämpfen gehabt. Ein weiterer früher Trainerwechsel reiht sich in dieses Muster ein, auch wenn konkrete Zahlen zur aktuellen Tabellenposition oder zu Aguirres Vertragslaufzeit bislang nicht bekannt sind.

Der Druck ist sofort da

Aguirre hat keine Eingewöhnungszeit. Die ersten Wochen an der Bank werden zeigen, ob der 67-Jährige die Kabine schnell erreicht und ob seine Erfahrung reicht, um aus einer frühen Krise eine Aufholjagd zu machen.

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Ein Trainerwechsel im September ist immer ein Alarmsignal, und bei Valencia CF ist es diesmal ein deutliches: Carlos Corberán ist seinen Job los, Javier Aguirre übernimmt mit 67 Jahren die Bank in Mestalla.

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