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Klopps neue Devise bei der DFB-Auswahl — photo: Sportschau Fußball

Photo: Sportschau Fußball

Klopps neue Devise bei der DFB-Auswahl

Jürgen Klopp macht beim DFB nicht das, was frühere Bundestrainer gemacht haben: er verspricht nichts. Laut Sportschau setzt der neue Nationaltrainer stattdessen auf lange Gespräche und Überzeugungsarbeit ohne Druck, um Talente wie Wael Mohya für Deutschland zu gewinnen.

Flagside-Redaktion·Veröffentlicht ·1 MIN LESEZEIT

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Reden statt versprechen

Sportschau beschreibt Klopps Devise so: sprechen, ohne etwas zu versprechen. Kein Startelf-Versprechen, keine Garantie auf Kaderplätze, keine vorgezogene Kapitänsbinde. Stattdessen das persönliche Gespräch, die Perspektive, das Gefühl, gewollt zu werden, ohne unter Zugzwang gesetzt zu werden.

Das klingt erstmal unspektakulär, ist aber ein echter Bruch mit dem, wie der DFB in den vergangenen Jahren um Talente geworben hat. Wo frühere Trainerstäbe oft mit konkreten Zusagen hantiert haben, um Spieler mit mehreren möglichen Nationalmannschaften schnell festzunageln, verlässt sich Klopp auf seine eigene Überzeugungskraft und die Marke Nationalmannschaft selbst.

Der Fall Wael Mohya

Wael Mohya steht laut Sportschau exemplarisch für diesen neuen Ansatz. Details zu seinem aktuellen Vereinsstatus oder dazu, ob er sich bereits festgelegt hat, nennt der Bericht nicht, genauso wenig einen konkreten Zeitplan. Klar ist nur die Richtung: Klopp will Mohya persönlich von Deutschland überzeugen, nicht mit einem Angebot, das er nicht halten kann.

Gerade bei Spielern mit mehreren möglichen Nationalmannschaften ist das ein heikles Geschäft. Wer zu forsch auftritt, wirkt verzweifelt. Wer zu zurückhaltend bleibt, verliert den Spieler an die Konkurrenz. Klopp scheint den Mittelweg zu suchen: Präsenz zeigen, ohne zu drängen.

Warum das für den DFB wichtig ist

Der Umbau der Nationalmannschaft unter Klopp ist noch jung, und wie er mit Talenten wie Mohya umgeht, dürfte zum Muster für künftige Fälle werden. Welche weiteren Spieler neben Mohya im Blick sind, geht aus dem Bericht nicht hervor. Fest steht: Klopp will offenbar lieber ein kleineres, aber loyales Grundgerüst aufbauen als jeden verfügbaren Namen mit Druck zu binden.

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Wird Klopps Überzeugungsansatz bei Spielern wie Mohya erfolgreicher sein als frühere Versprechen?

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