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Leverkusens perfekte Serie reißt gegen Marseille
Bayer 04 Leverkusen hatte die Europa League bis dahin wie ein Abo-Programm durchgespielt, ungeschlagen, dominant, ohne echte Zweifel. Gegen Olympique Marseille ist jetzt Schluss damit: Ein Solo von Amine Gouiri entscheidet die Partie, und Bayer wirkt über weite Strecken so passiv, dass man sich fragen muss, wo die Werkself ihre Energie gelassen hat.
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Erste Pleite der Saison
Laut kicker war es Gouiris Einzelaktion, die den Unterschied gemacht hat. Leverkusen hatte in dieser Europa-League-Kampagne zuvor keinen einzigen Punkt liegen lassen, diese makellose Bilanz ist nun Geschichte. Keine Dramatik in letzter Sekunde, kein unglücklicher Abstauber, sondern ein Treffer, den Marseille sich über eine individuelle Klasseleistung erarbeitet hat.
Passivität statt Zugriff
Was den Abend für Bayer besonders bitter macht, ist nicht nur das Ergebnis, sondern der Auftritt selbst. Die Mannschaft spielte laut Berichten auffällig zurückhaltend, ohne den Zugriff und die Zielstrebigkeit, die man von diesem Team gewohnt ist. Eine Werkself, die sonst Spiele an sich reißt, ließ Marseille über weite Phasen gewähren und fand offensiv kaum Mittel, um gefährlich zu werden.
Marseille unter De Zerbi
Olympique Marseille tritt unter Trainer Roberto De Zerbi selbstbewusst auf, das war auch gegen Leverkusen zu sehen. Die Franzosen ließen sich von der Bundesliga-Kulisse nicht beeindrucken und nutzten ihre eine große Chance eiskalt.
Was das für Leverkusen bedeutet
Eine Niederlage in der Ligaphase ist kein Beinbruch, aber sie wirft Fragen auf. Wenn eine Mannschaft, die bis dahin ungeschlagen war, plötzlich derart ideenlos auftritt, dann ist das mehr als ein schlechter Tag. Leverkusen muss in den kommenden Partien zeigen, dass dieser Auftritt ein Ausrutscher war und keine Formkrise, die sich durch die K.o.-Phase zieht.
War Leverkusens Passivität nur ein Ausrutscher oder Zeichen einer Formkrise?
Quellen1 Quelle
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