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Gladbachs Trainer-Beben: Bonhof wird emotional
Drei Wochen. So lange hat Eugen Polanski gebraucht, um bei Borussia Mönchengladbach vom Hoffnungsträger zum Ex-Trainer zu werden, und Vereinspräsident Rainer Bonhof macht aus seiner eigenen Zerrissenheit über diesen Schritt keinen Hehl.
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Eine Trennung, die wehtut
Bonhof wählte gegenüber Kicker Fußball deutliche Worte für die Entlassung: "Es schmerzt mich." Keine Floskel, keine übliche Vereinssprache über eine schwierige, aber notwendige Entscheidung. Ein Präsident, der öffentlich zugibt, dass ihm die Trennung nahegeht, ist in der Bundesliga selten.
Drei Wochen, ein Ende
Polanski war erst zu Beginn der Saison 2026/27 ins Amt gekommen, kaum drei Wochen später war er schon wieder weg. Die genauen Gründe für den schnellen Bruch nennt Gladbach bislang nicht öffentlich, nur das Ergebnis steht fest: Der Verein zog die Reißleine, bevor die Saison überhaupt richtig Fahrt aufgenommen hatte.
Blessin übernimmt eine offene Baustelle
Mit Alexander Blessin holt sich Gladbach einen Trainer, der nun liefern soll, was unter Polanski offenbar nicht funktioniert hat. Welches Mandat ihm der Verein konkret mitgegeben hat, ist nicht bekannt. Fest steht nur: Er tritt in ein Umfeld, in dem der eigene Präsident öffentlich von Schmerz spricht, statt die Entlassung seines Vorgängers als reine Formsache abzutun.
Was das für Gladbach bedeutet
Ein Bundesligaklub, der nach drei Wochen den Trainer wechselt und dessen Präsident das öffentlich als schmerzhaft bezeichnet, sendet ein Signal der Unruhe. Ob Blessin die Borussia stabilisieren kann, hängt davon ab, wie schnell er die Mannschaft hinter sich bringt, und ob die Vereinsführung ihm die Zeit gibt, die Polanski offenbar nicht bekam.
Kann Blessin Gladbach schnell stabilisieren oder droht weiteres Chaos?
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