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Wolfsburg: Nullnummer und Abgang — willkommen in der Zweiten
Willkommen in der zweiten Liga, VfL Wolfsburg. Auftakt gegen Kaiserslautern, kein Tor, kein Feuerwerk — und kurz danach die Nachricht, dass Dzenan Pejcinovic den Verein in Richtung VfB Stuttgart verlässt. Fabian Reese deutete laut Kicker in der Mixed Zone sinngemäß an: Der Gewinner des Abends sei die zweite Liga gewesen. Ein Satz, der sitzt.
Ein Abend, der alles auf den Punkt bringt
Es hätte ein Signal sein können — ein Befreiungsschlag, ein Tor in der Nachspielzeit, irgendetwas, das zeigt: Wolfsburg meint es ernst mit dem sofortigen Wiederaufstieg. Stattdessen: 0:0 gegen Kaiserslautern. Kein Treffer, keine Dominanz, kein Momentum. Für einen Klub, der noch vor wenigen Jahren in der Bundesliga mitmischte und sich regelmäßig für den Europapokal qualifizierte, ist das ein ernüchternder Maßstab.
Das Ergebnis allein wäre schon Gesprächsstoff genug. Aber dann kam noch die Meldung, die den Abend endgültig in eine Geschichte über Wolfsburgs Absturz verwandelte.
Pejcinovic geht — und er geht nach oben
Dzenan Pejcinovic verlässt den VfL und schließt sich dem VfB Stuttgart an — einem Bundesligisten. Die genauen Konditionen des Wechsels, ob Leihe oder fester Transfer, ob mit oder ohne Kaufoption, sind laut aktuellem Stand nicht bestätigt. Kicker berichtet über den Wechsel; eine zweite unabhängige Quelle steht noch aus. Was aber feststeht: Ein junger Spieler, der Perspektive sucht, findet sie offenbar nicht mehr in Wolfsburg — sondern eine Liga höher.
Das ist das eigentliche Bild dieses Abends. Nicht das torlose Remis gegen Lautern, so flach es auch war. Sondern die Richtung, in die Talente gerade zeigen: weg von Wolfsburg, rauf in die Bundesliga.
Reese und die bittere Pointe
Fabian Reese meldete sich nach dem Abpfiff in der Mixed Zone zu Wort — und seine Aussage, so wie Kicker sie sinngemäß wiedergibt, trifft den Kern: Der Gewinner des Abends sei die zweite Liga gewesen. Kein direktes Zitat, aber ein Gedanke, der sich wie eine Selbstdiagnose liest.
Wolfsburg muss jetzt liefern. Nicht irgendwann — sondern ab sofort. Denn die zweite Liga wartet auf niemanden, und Stuttgart schon gar nicht.
Quellen1 Quelle
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