Photo: Bjørn Giesenbauer from Aarhus, Denmark via Wikimedia Commons (CC BY-SA 2.0)
Der Neue, der einfach sofort spielt
Normalerweise dauert es Wochen, bis ein Neuzugang bei Werder Bremen überhaupt an eine Startelfnominierung denken darf. Youri Regeer hat diesen Prozess offenbar einfach übersprungen: Der Niederländer lief direkt nach seiner Ankunft von Beginn an auf, als wäre er nie woanders gewesen.
Kein Eingewöhnen, einfach spielen
Bei Werder Bremen gilt normalerweise die alte Fußball-Regel: erst Kabine, dann Bank, dann vielleicht mal ein paar Minuten. Youri Regeer hat diese Reihenfolge komplett ignoriert. Laut Kicker stand der Neuzugang von der ersten Minute an in der Startelf, ohne sichtbare Anlaufzeit und ohne den üblichen Umweg über die Ersatzbank.
Das ist ungewöhnlich genug, dass es sogar den eigenen Sportdirektor überrascht hat. Selbst der hatte offenbar mit ein paar Wochen Eingewöhnung gerechnet, bevor Regeer überhaupt für die Startelf infrage kommt.
Warum es einfach passt
Die naheliegendste Erklärung: Regeer passt taktisch offenbar sofort ins System. Werders Spielweise scheint seinen Stärken so entgegenzukommen, dass Trainerstab und Mannschaft keinen Grund sahen, ihn erst warmlaufen zu lassen. Das ist der Idealfall bei jedem Transfer, gelingt aber selten so reibungslos wie hier beschrieben.
Die Stage-Frage bleibt offen
Der Kicker-Artikel rahmt Regeer als cleveren Ersatz für Stage. Bestätigt ist dabei aber nicht, ob Stage verletzt ist, den Verein verlassen hat oder schlicht aus der Startelf gerutscht ist. Die Quellenlage gibt dazu bislang keine Klarheit, und Flagside will hier nichts hinzudichten, was nicht belegt ist.
Kann er den Platz halten?
Ob Regeer seinen Platz hält, ist offen. Ein perfekter Start ist eine Sache, ein fester Stammplatz über eine ganze Bundesliga-Saison eine andere. Fest steht laut Kicker bislang nur: Regeer stand in seinem ersten möglichen Spiel direkt in der Startelf, mehr nicht.
Quellen1 Quelle
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