
Zittern, Treffer, Tränen – und dann ein Abschied, der sich nach Abschied anfühlt. SpVgg Greuther Fürth hat sich in der Relegation gegen Rot-Weiß Essen mit 2:1 durchgesetzt und die 2. Bundesliga gehalten. Noel Futkeu, einer der entscheidenden Männer des Abends, sprach danach bei der Sportschau von genau der Art und Weise, wie er sich verabschieden wollte. Das klingt nicht nach Urlaub.
Fürth brauchte ein Ergebnis, das keine Diskussion zulässt – und hat es geliefert. Das 2:1 im Relegations-Rückspiel gegen Rot-Weiß Essen reichte, um die Zweitklassigkeit zu sichern. Essen, das aus der 3. Liga aufgestiegen war und sich in der Relegation eine Sensation erhofft hatte, ist damit wieder drin – im Unterhaus. Für Fürth war es eine dieser Nächte, die man im Sommer schnell vergessen will, aber nie ganz vergisst.
Noel Futkeu war nach dem Schlusspfiff derjenige, dem man am längsten zuhörte. Gegenüber der Sportschau sagte er, es sei genau die Art und Weise gewesen, wie er sich verabschieden wollte. Kein Ziel wurde genannt, kein neuer Klub, kein Datum – aber wer so redet, der geht. Futkeu hat sich seinen Abgang selbst geschrieben: ein entscheidender Auftritt in einem Spiel, das zählte. Das ist mehr, als die meisten bekommen.
Er hätte auch schweigen können.
Heiko Vogel, Trainer der Fürther, wählte nach dem Abpfiff keine großen Worte. "Bin sehr erleichtert" – das war seine Botschaft an die Sportschau, und man glaubt ihm jedes Wort davon. Erleichterung ist kein Triumph, aber in der Relegation ist sie das Ehrlichste, was ein Trainer sagen kann. Vogel hat seinen Klub durch eine Situation geführt, die niemand haben will, und er steht auf der richtigen Seite davon.
Für Fürth geht es weiter in der 2. Bundesliga – mit allem, was das bedeutet: Planungssicherheit, Kaderfragen, und mindestens eine offene Personalie in Form von Futkeu. Für Essen bedeutet der Abend das Gegenteil: zurück in die Drittklassigkeit, die Euphorie des Aufstiegs in der Relegation verpufft. Der Unterschied zwischen beiden Klubs war an diesem Abend ein einziger Treffer.
Zittern, Treffer, Tränen – und dann ein Abschied, der sich nach Abschied anfühlt. SpVgg Greuther Fürth hat sich in der Relegation gegen Rot-Weiß Essen mit 2:1 durchgesetzt und die 2. Bundesliga gehalten.
Fontes
Sportschau Fußball
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“Stays on Bundesliga — different angle, same beat.”
Bundesliga29 Jahre. Kein Abstieg, kein Zittern bis zum bitteren Ende – bis jetzt. VfL Wolfsburg ist erstmals seit 1996 aus der Bundesliga abgestiegen, und es war Curda, der den Schlusspunkt setzte: SC Paderborn
“Stays on Bundesliga — different angle, same beat.”
Bundesliga29 Jahre. Kein Abstieg, kein Zittern bis zum bitteren Ende – bis jetzt. VfL Wolfsburg ist erstmals seit 1996 aus der Bundesliga abgestiegen, und es war Curda, der den Schlusspunkt setzte: SC Paderborn