
Photo: Sport.de Fußball
Argentinien durch – Messi trifft nicht
Argentinien ist im Halbfinale der WM 2026 – und Lionel Messi hat dabei nicht getroffen. Das klingt nach einer Randnotiz. Es ist keine.
Argentinien ringt sich durch
Der Titelverteidiger steht in der Runde der letzten Vier. Das Viertelfinale gegen die Schweiz gewann Argentinien laut Sport.de – die genauen Tore und der Spielstand lagen zum Redaktionsschluss noch nicht vollständig vor, die Weiterkommen-Meldung ist jedoch bestätigt. Was feststeht: Lionel Messi blieb ohne Treffer. Und das Ergebnis war trotzdem positiv.
Das ist die eigentliche Geschichte dieses Abends.
Weniger Messi-Abhängigkeit – oder nur ein schlechter Tag?
Argentinien hat in diesem Turnier immer wieder bewiesen, dass die Mannschaft mehr ist als ein Ein-Mann-Betrieb. Die Frage, ob das Team ohne einen überragenden Messi überhaupt funktioniert, hat sich spätestens seit dem WM-Titel 2022 verändert – damals war er der entscheidende Faktor, heute scheint die Antwort komplexer. Gegen die Schweiz haben andere Spieler die Last getragen. Namen und Tore werden nachgereicht, sobald vollständige Quellenangaben vorliegen.
Messi selbst hat in diesem Turnier eine bemerkenswerte Torquote gezeigt – die genaue Länge seiner Torserie vor diesem Spiel ist nicht bestätigt, aber Sport.de hebt das Ende einer laufenden Scoring-Serie ausdrücklich hervor. Dass ausgerechnet im Viertelfinale der Faden reißt, gibt dem Halbfinale eine eigene Dramaturgie.
Was das für das Halbfinale bedeutet
Ein Messi ohne Tor im Viertelfinale ist kein Messi ohne Hunger. Mit 38 Jahren – und womöglich seiner letzten WM – dürfte der Antrieb, im Halbfinale zu liefern, kaum geringer sein als 2022 in Katar. Argentinien hat sich durchgebissen, nicht durchgezaubert. Das kann eine Stärke sein.
Die Schweiz ist raus. Argentinien ist drin. Und Messi hat noch etwas zu beweisen – das ist selten eine schlechte Ausgangslage für einen Gegner im Halbfinale.
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