Photo: Nbrooks503 via Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)
Atubolus Elfmeter-Serie geht einfach weiter
Wer bei Eintracht Frankfurt vom Punkt antritt, hat es inzwischen offenbar mit einem echten Problem zu tun: Noah Atubolu hat beim Auswärtsspiel bei Mainz 05 erneut einen Elfmeter gehalten und damit seine eigene Bundesliga-Bestmarke auf sechs gehaltene Strafstöße in Folge geschraubt, wie Kicker berichtet.
Sechs Elfmeter, sechs Mal keine Chance für den Schützen. Diese Zahl liest sich in einer Liga, in der Elfmeter statistisch eher zu Toren als zu Paraden führen, fast schon absurd. Und genau deshalb macht Atubolus Serie gerade die Runde.
Der Frankfurter Keeper hat sich in den vergangenen Wochen zu einer Art Spezialist entwickelt, an dem sich Gegner regelrecht die Zähne ausbeißen. Auch gegen Mainz 05 stand Atubolu einmal mehr im Mittelpunkt, wie Kicker berichtet.
Eine Serie, die aus dem Rahmen fällt
Sechs gehaltene Elfmeter am Stück sind laut Kicker eine neue Bestmarke in der Bundesliga-Geschichte, Atubolu übertrifft damit seine eigene vorherige Bestleistung. Für einen Torhüter, der erst seit der laufenden Saison als klare Nummer eins bei der Eintracht etabliert ist, ist das eine Ansage, die weit über eine einzelne Szene hinausgeht.
Frankfurt sucht noch die Konstanz
Sportlich tut sich Eintracht Frankfurt unter Dino Toppmöller mit der Konstanz noch schwer. Genau deshalb wiegt Atubolus Elfmeter-Serie schwerer, als es die reine Zahl vermuten lässt: Wenn die Offensive noch nach ihrem Rhythmus sucht, ist ein Torhüter, der Standardsituationen im Alleingang entschärft, für Toppmöller bares Gold.
Der Name, der jetzt in den Annalen steht
Atubolu selbst gehört zu den Spielern, die aus der eigenen Jugend kommen und sich durchgesetzt haben. Sechs gehaltene Elfmeter in Serie sind ein Wert, den sich künftige Gegner merken sollten, bevor sie sich vor ihm auf den Punkt stellen.
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