
Photo: Sportschau Fußball
Belgien dreht 0:2 – Drama im WM-Gruppenspiel
Totgesagte leben länger. Belgien stand beim WM-Gruppenspiel gegen Senegal mit dem Rücken zur Wand, lag 0:2 hinten und wirkte wie ein Team, das seinen Koffer schon gepackt hat – und dann passierte genau das, wofür man Fußball schaut.
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Senegal dominiert – und Belgien schaut zu
Senegal war in der ersten Hälfte das bessere Team. Die Afrikaner kombinierten sich durch die belgische Defensive und gingen verdient mit 2:0 in Führung – Lamine Camara traf in der 23. Minute, Boulaye Dia legte in der 41. Minute nach. Belgien wirkte orientierungslos, ohne Zugriff, ohne Plan – ein Bild, das WM-Fans aus früheren Turnieren nur zu gut kennen.
Die Frage war nicht mehr, ob Belgien verliert. Die Frage war, wie hoch.
Die Wende, die niemand kommen sah
Und dann: Belgien. Lois Openda verkürzte kurz nach der Pause in der 51. Minute auf 1:2, ehe Romelu Lukaku in der 67. Minute ausglich. Den Siegtreffer erzielte Yannick Carrasco in der 84. Minute – 3:2, Schlusspfiff, Wahnsinn. Ein 0:2-Rückstand bei einer Weltmeisterschaft, aufgeholt und in einen Sieg verwandelt. Das ist nicht einfach ein gutes Ergebnis. Das ist WM-Geschichte, die man erzählt.
Belgien war nicht tot. Es hat nur kurz so ausgesehen.
Was das für Belgiens WM bedeutet
Das Achtelfinale ist gebucht – und mit ihm eine neue Energie in einem Team, das sich selbst fast begraben hätte. Comebacks dieser Art hinterlassen Spuren: Sie schweißen zusammen, sie geben Selbstvertrauen, und sie schicken eine Botschaft an alle anderen Mannschaften im Turnier. Belgien ist noch da.
Senegal dagegen scheidet aus – trotz einer Leistung, die über weite Strecken mehr als genug gewesen wäre. Das ist das Grausame an einem Turnier, das keine zweiten Chancen kennt.
Quellen1 Quelle
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