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Ecuador hat einen neuen Chef auf der Bank — photo: Sport.de Fußball

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Ecuador hat einen neuen Chef auf der Bank

Ecuador hat nach dem Ausscheiden bei der Weltmeisterschaft die Reißleine gezogen und einen neuen Nationaltrainer installiert. Der 50-Jährige tritt die Nachfolge des bisherigen Coaches an, der nach dem frühen WM-Aus seinen Posten räumen musste.

By Tobias König· Spielberichterstatter·Veröffentlicht ·1 MIN LESEZEIT

Die Trennung kam nicht überraschend. Nach dem enttäuschenden Auftritt bei der Weltmeisterschaft war klar, dass sich beim ecuadorianischen Verband personell etwas ändern muss. Der bisherige Trainer verlässt seinen Posten, ein 50 Jahre alter Nachfolger übernimmt laut Sport.de nun die Verantwortung für die Nationalelf.

Die genauen Details zur Vertragslaufzeit und zum bisherigen Werdegang des neuen Mannes sind noch nicht öffentlich kommuniziert worden. Klar ist aber, welchen Auftrag er mitbringt: Er soll ein Team, das eigentlich über beachtliches Potenzial verfügt, wieder in die Spur bringen.

Der DFB-Bezwinger als Ausgangspunkt

Ecuador ist keine Mannschaft, die man auf die leichte Schulter nehmen darf. Der Sieg gegen Deutschland liegt der ecuadorianischen Fußballwelt noch frisch im Gedächtnis und zeigt, welches Niveau in dieser Generation steckt. Genau deshalb wiegt das frühe WM-Aus umso schwerer: Ein Team, das dem DFB-Team ein Bein stellen kann, hat sich selbst einen höheren Anspruch geschaffen.

Der neue Trainer übernimmt also keine Baustelle im klassischen Sinn, sondern eine Mannschaft mit Substanz, die zuletzt aber ihre eigenen Ansprüche nicht erfüllt hat. Genau da liegt seine erste Aufgabe: die Lücke zwischen Potenzial und tatsächlicher Leistung bei großen Turnieren zu schließen.

Was jetzt zu klären ist

Der Verband wird in den kommenden Wochen wohl weitere Details zum neuen Cheftrainer nachliefern müssen, etwa zu seiner bisherigen Trainerlaufbahn und zu den ersten Terminen im Nationalmannschafts-Kalender. Bis dahin bleibt festzuhalten: Ecuador hat sich für einen personellen Neuanfang entschieden, nachdem die WM ohne die erhoffte Bühne endete.

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