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Freiburgs Joker schießt sie an die Spitze
Zwei Minuten nach seiner Einwechslung steht Keisuke Goto mitten im Strafraum, nickt den Ball ins Netz und das Europa-Park-Stadion dreht komplett durch. SC Freiburg schlägt FC Schalke 04 mit 2:1 und steht, Stand jetzt, oben in der Bundesliga-Tabelle.
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Es ist einer dieser Siege, nach denen man zweimal auf die Tabelle schaut, nur um sicherzugehen. Freiburg gegen Schalke, 2:1, und am Ende dieses 11. Oktober steht der SC ganz oben. Für einen Klub, der seit Jahren mit dem Etikett "solide, aber unspektakulär" lebt, ist das eine Ansage.
Der Joker liefert
Goto kam von der Bank und brauchte nicht lange. Sein Kopfballtor fiel in der entscheidenden Phase der Partie und drehte die Begegnung endgültig auf Freiburger Seite. Laut Kicker fiel der Jubel danach aus, als hätte der Klub gerade die Meisterschaft klargemacht und nicht drei Punkte gegen Schalke geholt. Eine einzelne journalistische Einschätzung, aber eine, die zeigt, wie viel dieser Moment den Fans im Stadion offenbar bedeutet hat.
Dass ausgerechnet ein Einwechselspieler zum Matchwinner wird, passt zu einer Mannschaft, die ihre Bank in dieser Saison offenbar nicht als Verlegenheitslösung, sondern als echte Waffe begreift. Ein Tor in der Schlussphase gegen einen Gegner, der bis dahin mithalten konnte, ist genau die Art von Ergebnis, die eine Saison kippen kann.
Was die Tabellenführung wert ist
Im Oktober oben zu stehen, ist kein Beweis, sondern ein Versprechen. Trotzdem: Wer früh in der Saison Spiele wie dieses gewinnt, knappe Partien gegen Gegner, die eigentlich einen Punkt mitnehmen wollten, schickt ein Signal an die Konkurrenz. Freiburg hat in der Vergangenheit öfter gezeigt, dass defensive Stabilität und ein cleverer Umgang mit der Bank über eine komplette Saison tragen können.
Schalke geht als Verlierer aus einer Partie, die bis zur Einwechslung von Goto offen schien. Für den SC bedeutet der Sieg mehr als drei Punkte: Er ist ein früher Beleg dafür, dass dieser Kader mehr will als nur Klassenerhalt.
Die Einordnung
Die Schilderung der Stimmung im Stadion stammt bislang allein vom Kicker, eine Bestätigung durch andere Quellen steht noch aus. Unabhängig davon bleibt das Resultat selbst die eigentliche Nachricht: Freiburg steht oben, mit einem Joker-Tor als Grund dafür.
Kann Freiburg die Tabellenführung bis zum Saisonende halten?
Quellen1 Quelle
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