
Photo: Sportschau Fußball
Hannover verzweifelt an einem Torhüter
Sandro Wagner hat seine Mannschaft offensiv genau so auftreten lassen, wie er es sich vorstellt: mutig, nach vorne, auf Krawall gebürstet. Nur half das alles nichts, weil auf der anderen Seite ein Mann namens Krahl im Kasten stand und ihm den Pokal-Abend versaute.
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Hannover 96 ist im DFB-Pokal an 1. FC Kaiserslautern gescheitert, und das, obwohl die Niedersachsen laut Sportschau-Spielbericht die klar spielbestimmende Mannschaft waren. Wagners Team erspielte sich reihenweise Chancen, doch am Ende stand die Null auf der Gegenseite, weil Lauterns Torhüter Krahl einen seiner Abende hatte, an die sich Stürmer noch lange erinnern.
Krahl hält, Hannover verzweifelt
Genau das beschreibt die Sportschau-Überschrift am treffendsten: Hannover verzweifelte an Krahl. Der Keeper parierte die entscheidenden Abschlüsse der Gastgeber und hielt sein Team über weite Strecken praktisch im Alleingang im Wettbewerb. Für Wagners Offensive muss sich das wie eine Mauer angefühlt haben, die sich einfach nicht versetzen ließ.
Wagners erster echter Dämpfer
Für Sandro Wagner, der Hannover mit einem klaren, auf Zugriff und Tempo ausgerichteten Spielstil nach vorne gebracht hat, ist das Pokal-Aus ein Rückschlag mit Symbolkraft. Eine Mannschaft, die drückt und drückt und am Ende leer ausgeht, ist genau das Szenario, das Trainer in der Kabine am schwersten verkaufen können. Die individuelle Qualität auf der gegnerischen Seite, in diesem Fall ein in Form befindlicher Keeper, hat die eigene Überlegenheit im Spiel wertlos gemacht.
Aus für Hannover, Coup für Kaiserslautern
Für 1. FC Kaiserslautern ist das Weiterkommen im DFB-Pokal trotzdem ein Erfolg, der nach außen strahlt, auch wenn die Pfälzer laut Bericht über weite Strecken das schwächere Team waren. Genau das macht den Pokal aus: Ein Gegner, der an diesem Tag wenig zu bestellen hat im Feld, kann trotzdem weiterkommen, wenn der Mann zwischen den Pfosten seinen Job macht. Für Hannover bleibt die Enttäuschung, die komplette Spielkontrolle gehabt zu haben und trotzdem mit leeren Händen dazustehen.
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