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Klopps 44er-Kader begeistert Matthäus
Jürgen Klopp ist noch keine Wochen im Amt und hat trotzdem schon einen Aufreger produziert: Für das kommende Nations-League-Fenster mit vier Spielen beruft der neue Bundestrainer nicht die üblichen 23 oder 26, sondern gleich 44 Spieler. Lothar Matthäus, DFB-Rekordnationalspieler, findet das offenbar richtig gut.
Vier Länderspiele stehen für die Nationalmannschaft im September-Fenster an, und Klopp geht die Sache mit einem breiten Kader an. 44 Namen stehen auf der Liste, ein Wert, der weit über das hinausgeht, was deutsche Bundestrainer zuletzt für ein einzelnes Fenster nach Hause geschickt haben.
Die genaue tabellarische Aufstellung, wer davon tatsächlich in den vier Partien zum Einsatz kommt, ist offen. Klar ist nur: Klopp schafft sich damit früh in seiner Amtszeit einen riesigen Pool, aus dem er wählen kann, testen kann und Konkurrenz erzeugen kann.
Matthäus: "Einfach supergeil"
Lothar Matthäus, der mit 150 Länderspielen die Rekordmarke der Nationalmannschaft hält, hat sich laut Sport.de öffentlich zu Klopps Zug geäußert und den Move als "einfach supergeil" bezeichnet. Für einen Spieler, der selbst mehrere Bundestrainer-Generationen aus nächster Nähe erlebt hat, ist das ein deutliches Signal der Zustimmung.
Dass ausgerechnet Matthäus, bekannt für seine oft kritische Haltung gegenüber dem DFB-Umbau der letzten Jahre, hier lobt statt mahnt, gibt Klopps Einstand zusätzliches Gewicht. Ein Rekordspieler, der schwärmt, ist in der deutschen Fußballöffentlichkeit selten neutral zu lesen.
Was hinter dem breiten Kader steckt
Die taktische Logik hinter der Zahl 44 ist im Detail nicht ausgeführt, aber die Botschaft ist trotzdem lesbar. Klopp signalisiert früh, dass er die Tür für mehr Spieler offenhält, als es zuletzt üblich war, und dass Stammplätze im DFB-Trikot in seiner Ära nicht in Stein gemeißelt sind.
Für eine Nationalmannschaft, die sich nach den letzten großen Turnieren neu sortieren muss, ist das ein Ansatz, der zumindest eines schafft: Aufmerksamkeit. Ob aus den 44 am Ende ein schlagkräftiger Kern für die nächsten Pflichtspiele wird, zeigt sich erst im Fenster selbst.
Wird Klopps breiter 44er-Kader zum Erfolgsmodell oder Chaos?
Quellen1 Quelle
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