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Klopps erste Bilanz: Treu spielt, Dahmen sitzt — photo: Sportschau Fußball

Photo: Sportschau Fußball

Klopps erste Bilanz: Treu spielt, Dahmen sitzt

Jürgen Klopps erstes Nations-League-Fenster als Bundestrainer ist durch, und die nackten Zahlen zur Einsatzzeit erzählen schon einiges über seine frühen Prioritäten: Philipp Treu stand in allen drei Partien, in denen er zum Zug kam, von Beginn an auf dem Platz, während sieben Kaderspieler komplett ohne Einsatzminuten blieben, darunter Torhüter Finn Dahmen, der in beiden Kaderlisten stand.

Flagside-Redaktion·Veröffentlicht ·1 MIN LESEZEIT

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Für einen neuen Bundestrainer ist das erste Fenster immer auch eine Art Casting, und Klopp hat seines offenbar sehr konkret genutzt. Laut Sportschau stand Philipp Treu bei allen Partien, für die er nominiert war, in der Startelf, kein einziges Mal von der Bank. Das ist ein klares Signal: Wer in der Innenverteidigung oder im Mittelfeld (je nach Position Treus) Vertrauen genießen will, bekommt es offenbar schnell von diesem Trainerstab.

Sieben ohne Einsatz

Auf der anderen Seite der Statistik stehen sieben Spieler, die im Kader standen, aber keine einzige Minute sammelten. Besonders auffällig: Finn Dahmen. Der Torhüter wurde für beide Kaderlisten des Fensters berufen, blieb aber in der Rangordnung zwischen den Pfosten ohne Chance. Das wirft die naheliegende Frage auf, wie Klopp seine Torhüter-Hierarchie aktuell sortiert und ob eine Nominierung allein noch etwas über echte Einsatzaussichten aussagt.

Was das für Klopps Planung bedeutet

Rotation ist in einem Nations-League-Fenster mit mehreren Partien normal, Verbandstrainer nutzen solche Termine traditionell, um Breite im Kader zu testen. Die Verteilung, die Klopp jetzt vorgelegt hat, ist trotzdem ungewöhnlich eindeutig: ein Spieler mit durchgängigem Stammplatz-Status, gleich sieben andere ganz ohne Beteiligung. Das deutet weniger auf gleichmäßiges Durchrotieren hin als auf eine Kaderordnung, die Klopp sich offenbar schon sehr früh gebildet hat.

Welche vier Partien genau im Fenster standen und wer die restlichen sechs Ausgeschlossenen neben Dahmen sind, ist aus der aktuellen Datenlage nicht vollständig ersichtlich. Klar ist aber: Wer in diesem ersten Durchgang keine Minute bekam, muss im nächsten Länderspiel-Termin liefern, sonst wird aus der Nominierung schnell eine Formsache ohne Substanz.

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