
Photo: Sportschau Fußball
Lührs springt für Vukotic in die Bresche
Wenn Darmstadt 98 beim 1. FC Kaiserslautern antritt, fehlt Stammkraft Aleksandar Vukotic gesperrt. Die Lücke soll Yannik Lührs schließen, und Trainer Florian Kohfeldt lässt an seiner Meinung zum jüngsten Auftreten des Verteidigers keinen Zweifel.
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Für Aleksandar Vukotic ist die Partie in Kaiserslautern gelaufen, bevor sie überhaupt begonnen hat: Der Innenverteidiger fehlt gesperrt und damit fällt eine der gesetzten Positionen im Defensivverbund von Darmstadt 98 weg.
Die Antwort auf diese Lücke heißt Yannik Lührs. Der Verteidiger soll in die Startelf rücken und ausgerechnet in einem der unangenehmsten Auswärtsspiele der Liga liefern. Kaiserslautern gehört zu den Adressen, an denen sich junge Spieler beweisen oder entlarven, laute Kurve, viel Tempo, wenig Raum für Anfängerfehler.
Kohfeldts Vertrauen
Florian Kohfeldt hat sich zuletzt deutlich für seinen Verteidiger ausgesprochen und die Form von Lührs mit den Worten "top, top, top" beschrieben. Das ist keine Floskel, das ist eine klare Ansage an einen Spieler, der jetzt liefern soll, wenn es zählt.
Für Darmstadt geht es in dieser Partie um mehr als drei Punkte. Wie tief ist der Kader wirklich, wenn ein Stammspieler ausfällt? Lührs bekommt die Chance, diese Frage in neunzig Minuten zu beantworten.
Die Ausgangslage
Details zur Dauer und zum genauen Grund der Sperre von Vukotic sind bislang nicht bekannt, ebenso wenig wie das exakte Datum der Partie. Klar ist nur: Kohfeldt muss umstellen, und er tut es mit einem klaren Bekenntnis zu Lührs.
Ob der Neuzugang die Erwartungen erfüllt, zeigt sich erst auf dem Platz. Aber die Ausgangslage ist eindeutig: eine schwierige Auswärtsfahrt, ein fehlender Stammspieler, und ein Trainer, der einem anderen Verteidiger genau jetzt das Vertrauen ausspricht.
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