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Dibu Martínez verzichtete auf OP für die WM — Photo: Ardfern via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Photo: Ardfern via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Dibu Martínez verzichtete auf OP für die WM

Emiliano Martínez hat im Europa-League-Finale gegen Freiburg mit gebrochenem Finger gehalten und sich danach bewusst gegen eine Operation entschieden, um für die WM fit zu bleiben. Im Gespräch, das Kicker am 30. Oktober veröffentlicht, beschreibt der argentinische Nationaltorhüter den Zustand seiner Hand mit einem Bild, das man so schnell nicht wieder los wird.

Flagside-Redaktion·Veröffentlicht ·1 MIN LESEZEIT

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Der Finger, der aussah wie eine Blutwurst

Martínez spricht offen über die Verletzung, die er sich vor dem Finale gegen Freiburg zuzog. Seine Beschreibung ist unverblümt: Der Finger sei angeschwollen gewesen und habe ausgesehen "wie eine Blutwurst". Keine Umschreibung, keine Verharmlosung, einfach der Zustand, wie er ihn selbst erlebt hat.

Die Entscheidung gegen die OP

Statt sich sofort operieren zu lassen, entschied sich Martínez dafür, die Verletzung ohne Eingriff auszukurieren, mit dem Ziel, bei der WM im Tor zu stehen. Eine Operation hätte ihn aus dem Turnierkader geworfen, und für einen Torhüter, der seit Jahren Argentinas Nummer eins ist, war das offenbar keine Option. Die Konsequenzen beschreibt er selbst als schmerzhaft, ohne genauer auszuführen, wie lange ihn der Finger noch beeinträchtigt hat.

Risiko auf höchster Bühne

Was hier auffällt: Ein WM-Stammtorhüter trifft diese Entscheidung offenbar allein mit Blick auf das Turnier, nicht auf die eigene Hand. Das wirft die Frage auf, wie viel medizinischer Druck in solchen Momenten tatsächlich von außen kommt und wie viel der Spieler sich selbst macht. Bei einem Keeper kommt erschwerend hinzu, dass die Hände das Werkzeug sind, nicht ein Körperteil unter vielen.

Was das für Martínez bedeutet

Als langjährige Nummer eins Argentinas gehört Martínez zu den erfahrensten Torhütern des Turniers, und seine Bereitschaft, mit einer kaputten Hand aufzulaufen, passt zu dem Bild, das sich Fans von ihm gemacht haben: kompromisslos, laut, manchmal too much, aber immer da, wenn es zählt. Ob die Verletzung seine Reflexe oder seine Abwürfe bei der WM konkret beeinflusst hat, lässt der Kicker-Bericht offen. Klar ist nur, dass er bereit war, den Schmerz in Kauf zu nehmen, um nicht zuzuschauen.

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Emiliano Martínez hat im Europa-League-Finale gegen Freiburg mit gebrochenem Finger gehalten und sich danach bewusst gegen eine Operation entschieden, um für die WM fit zu bleiben. Im Gespräch, das Kicker am 30.

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