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Sanders Rot trifft Gladbachs Pokaltraum — photo: sueddeutsche.de

Photo: sueddeutsche.de

Sanders Rot trifft Gladbachs Pokaltraum

Noch vor der Pause war der Pokalabend für Philipp Sander gelaufen: Der Innenverteidiger von Borussia Mönchengladbach sah im DFB-Pokal gegen Karlsruher SC die Rote Karte, und jetzt steht fest, was das kostet.

Flagside-Redaktion·Veröffentlicht ·1 MIN LESEZEIT

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Der DFB-Kontrollausschuss hat entschieden: zwei Spiele Sperre für Sander. Sollte Gladbach die nächste Runde überstehen, fehlt der Verteidiger damit im Viertelfinale und im Halbfinale, also genau dann, wenn es im Pokal eng und nervös wird.

Kicker beschreibt die Szene als "Teambuilding"-Rot, ein Formulierung, die nach mehr klingt als nach einem simplen taktischen Foul. Was genau auf dem Platz passiert ist, bleibt aus der Berichterstattung offen, die Schiedsrichterentscheidung und die folgende Sperre stehen aber fest.

Für Gladbach ist das vor allem ein Problem der Tiefe. Eine frühe Rote Karte in der ersten Halbzeit zwingt die Mannschaft ohnehin zur Umstellung, in Unterzahl gegen einen Zweitligisten wie Karlsruhe will niemand improvisieren müssen. Zwei Spiele ohne einen etablierten Innenverteidiger sind in einer englischen Woche mit Bundesliga und möglicherweise Europa-Terminen kein Nebenschauplatz.

Die sportliche Leitung muss nun kurzfristig planen: Wer rückt in die Abwehrkette, wenn der Pokal weitergeht? Die Sperre greift erst in den kommenden K.-o.-Runden, Zeit zum Umdenken bleibt also, aber die Qualität in der Innenverteidigung wird dünner.

Ob Gladbach überhaupt ins Viertelfinale kommt, ist die Voraussetzung dafür, dass Sanders Sperre praktisch relevant wird. Für den Moment bleibt die Erkenntnis, dass eine Halbzeit mit zehn Mann im Pokal selten günstig endet, und diesmal zieht die Konsequenz sich über zwei weitere Runden.

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Noch vor der Pause war der Pokalabend für Philipp Sander gelaufen: Der Innenverteidiger von Borussia Mönchengladbach sah im DFB-Pokal gegen Karlsruher SC die Rote Karte, und jetzt steht fest, was das kostet.

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