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Infantinos Thron wird nicht ernsthaft bedroht — Photo: Presidenza della Repubblica via Wikimedia Commons (Attribution)

Photo: Presidenza della Repubblica via Wikimedia Commons (Attribution)

Infantinos Thron wird nicht ernsthaft bedroht

Die FIFA-Wahl 2026 sollte eigentlich die erste echte Machtprobe für Gianni Infantino seit Jahren werden. Laut kicker soll Victor Montagliani, Präsident des Kontinentalverbands CONCACAF, seine Kandidatur gegen den Amtsinhaber nun ausgeschlossen haben, und damit verliert das Lager der Infantino-Skeptiker den wohl prominentesten Namen, der überhaupt zur Verfügung stand.

Flagside-Redaktion·Veröffentlicht ·1 MIN LESEZEIT

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Montagliani galt in Fußballkreisen als einer der wenigen Funktionäre mit genug Rückhalt, Infantino ernsthaft Paroli zu bieten. Der Kanadier sitzt seit 2016 an der Spitze von CONCACAF und ist seit Jahren im FIFA-Council vertreten, er kennt die Mechanik des Verbands von innen. Dass ausgerechnet er dem Rennen den Rücken kehren soll, wiegt deshalb schwerer als bei irgendeinem Außenseiter.

kicker beruft sich dabei auf unbestätigte Informationen, das Wort 'soll' trägt die ganze Meldung. Weder Montagliani noch die FIFA haben sich offiziell geäußert, die genauen Gründe für den Rückzug bleiben offen. Trotzdem passt die Nachricht ins Bild einer Wahl, die immer mehr nach Formsache aussieht.

Eine Wahl ohne echten Gegner

Infantino regiert die FIFA seit 2016 und hat sich zuletzt vor allem durch die Nähe zu Staatschefs und die Ausweitung von Turnieren profiliert, von der aufgeblähten Klub-WM bis zur 48-Team-WM 2026. Wer ihn herausfordern will, braucht Stimmen aus allen sechs Kontinentalverbänden, und genau da liegt das Problem: Die großen Verbände stehen traditionell loyal zu Zürich.

Montagliani wäre als Nordamerikaner mit Verbindungen nach Europa und Südamerika einer der wenigen gewesen, die diese Blockbildung hätten aufbrechen können. Fällt er weg, bleibt vor allem eine lose Ansammlung kleinerer Kritiker, die öffentlich zwar murren, aber keine strukturelle Machtbasis haben.

Was das für FIFA bedeutet

Eine Wahl ohne glaubwürdigen Gegenkandidaten bestätigt nur den Amtsinhaber. Genau das droht der FIFA 2026 zu passieren, wenn sich der Trend bestätigt: Infantino bekäme eine weitere Amtszeit praktisch im Selbstlauf, ohne dass seine Politik, von Milliardendeals bis zur Nähe zu autoritären Gastgebern, ernsthaft zur Debatte gestellt wird.

Für die Opposition innerhalb des Verbands ist das ein schlechtes Omen. Wenn selbst ein CONCACAF-Präsident mit eigener Machtbasis einen Verzicht vorzieht, dürfte sich kaum ein anderer Funktionär mit vergleichbarer Hausmacht an einer Kandidatur versuchen.

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Wird sich 2026 überhaupt noch jemand gegen Infantino zur Wahl stellen?

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Die FIFA-Wahl 2026 sollte eigentlich die erste echte Machtprobe für Gianni Infantino seit Jahren werden. Laut kicker soll Victor Montagliani, Präsident des Kontinentalverbands CONCACAF, seine Kandidatur gegen den…

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