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Wehrle an Infantino: Rücktritt jetzt — photo: Sport.de Fußball

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Wehrle an Infantino: Rücktritt jetzt

Alexander Wehrle hat die Worte gewählt, die im deutschen Fußball selten jemand laut ausspricht: Der VfB-Stuttgart-Vorstandsvorsitzende und DFB-Aufsichtsratschef fordert Gianni Infantino zum Rücktritt auf. Anlass ist das Scheitern von Infantinos Plan, WM-Vermarktungsrechte teilweise an private Investoren zu verkaufen — ein Vorhaben, das offenbar so weit gegangen ist, dass einer der ranghöchsten deutschen Fußballfunktionäre jetzt offen die Konsequenzen einfordert.

Flagside-Redaktion·Veröffentlicht ·1 MIN LESEZEIT

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Der Eklat

Nach Informationen von Sport.de hat Wehrle seine Forderung nach Infantinos Rücktritt öffentlich gemacht — ein Schritt, der in der deutschen Fußballlandschaft kaum Präzedenz hat. Wehrle ist kein Außenseiter: Als Vorstandsvorsitzender des VfB Stuttgart und Aufsichtsratschef des DFB sitzt er im Herz des deutschen Verbandsfußballs. Wenn jemand in dieser Position den FIFA-Präsidenten zum Abgang auffordert, hat er sich hingestellt — nicht hinter verschlossenen Türen gemurrt.

Der Hintergrund laut Sport.de: Infantino hatte offenbar versucht, Teile der WM-Vermarktungsrechte an private Investoren zu veräußern. Das genaue Ausmaß des Plans ist bislang nicht vollständig bekannt. Klar ist: Der Plan ist gescheitert — und Wehrle sieht darin offenbar nicht nur ein taktisches Missgeschick, sondern einen grundlegenden Vertrauensbruch.

Hinweis: Dieser Artikel basiert bislang auf einer einzigen Quelle (Sport.de). Eine unabhängige Bestätigung durch ein zweites Outlet oder eine offizielle Stellungnahme steht noch aus.

Was das bedeutet

Die WM ist das wertvollste Gut der FIFA. Wer die Vermarktungsrechte daran auch nur teilweise privatisiert, greift tief in die Interessen aller Mitgliedsverbände ein — ohne deren Zustimmung geht das nicht geräuschlos durch.

Wehrle spricht dabei nicht als Einzelperson: Als DFB-Aufsichtsratschef vertritt er einen der mitgliederstärksten Fußballverbände der Welt. Ob seine Forderung eine breitere Stimmung im Verbandsgefüge widerspiegelt, lässt sich auf Basis der vorliegenden Quellenlage nicht belegen.

Offene Rebellion oder Einzelmeinung?

Ob andere Verbände nachziehen, ist Stand jetzt unklar. Die Geschichte könnte sich schnell weiterentwickeln — oder im Verbandsdiplomaten-Nebel verschwinden, wie es bei FIFA-Kritik so oft passiert. Infantino hat in der Vergangenheit bewiesen, dass er Gegenwind aussitzen kann.

Wehrle hat ihm diese Möglichkeit diesmal etwas schwerer gemacht.

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Alexander Wehrle hat die Worte gewählt, die im deutschen Fußball selten jemand laut ausspricht: Der VfB-Stuttgart-Vorstandsvorsitzende und DFB-Aufsichtsratschef fordert Gianni Infantino zum Rücktritt auf.

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