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Neuer lässt die Tür offen
Manuel Neuer hat gerade einen Vertrag bis 2027 unterschrieben — und redet bereits davon, dass danach noch nicht zwingend Schluss sein muss. Mit 40 Jahren, einem WM-Aus im Gepäck und einem designierten Nachfolger, der seit Monaten wartet, lässt Deutschlands Torwart-Legende die Frage nach dem Ende bewusst offen.
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Der Mann, der einfach nicht aufhört
Mitte Mai verlängerte Neuer seinen Vertrag beim FC Bayern München um eine weitere Saison — bis Sommer 2027. Für die meisten Beobachter klang das nach einem geordneten Abschluss: eine letzte Spielzeit, dann Vorhang zu. Neuer sieht das laut sport.de offenbar anders: Sein Karriereende sei "nicht in Stein gemeißelt." Drei Wörter, die bei Bayern intern einiges ins Wanken bringen dürften.
Denn die Frage, die sich daraus ergibt, ist nicht neu — sie wird nur wieder lauter: Was macht Jonas Urbig?
Urbig: der ewige Kronprinz
Der 22-jährige Urbig gilt seit Längerem als Neuers auserwählter Nachfolger an der Säbener Straße. Er ist gut genug, um anderswo Stammkeeper zu sein — und wartet trotzdem. Solange Neuer spielt, bleibt Urbig zweite Wahl. Wenn Neuer nun andeutet, auch über 2027 hinaus weiterzumachen, verschiebt sich die Planung erneut.
Neuer soll sich laut sport.de zu Urbig geäußert haben — in welchem Ton, lässt sich aus dem Artikel nicht abschließend entnehmen. Dass er seinen Nachfolger öffentlich thematisiert, zeigt zumindest: Er denkt darüber nach. Urbigs Vertrag läuft bis 2029; Zeit hat er — aber kein Bundesliga-Stammplatz ist kein Argument für einen Keeper, der sich entwickeln will.
WM-Aus und der neue Bundestrainer
Neben der Klubzukunft sprach Neuer laut sport.de auch über das frühe WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft — ein Thema, das in Deutschland noch immer sitzt wie ein schlecht verheilter Knochenbruch. Details zu seinen genauen Aussagen liegen aus dem Artikel nicht vollständig vor, doch der Kontext ist klar: Es war kein würdiger Abgang für einen Spieler seiner Generation.
Dazu kommt Jürgen Klopp. Der neue Bundestrainer übernimmt eine Mannschaft im Umbruch, und Neuer — sofern er weiter für die Nationalelf zur Verfügung steht — wäre ein Faktor, mit dem Klopp umgehen muss. Was Neuer konkret zu Klopps Amtsantritt gesagt hat, ist aus dem sport.de-Bericht nicht zitierfähig belegt; dieser Punkt bleibt offen.
Was bleibt: Ein 40-jähriger Torhüter, der seinen Vertrag verlängert und gleichzeitig erklärt, das Ende sei nicht gesetzt — das ist keine Unsicherheit. Das ist Agenda-Setting. Neuer bestimmt den Zeitplan. Wie immer.
Quellen1 Quelle
Sport.de Fußball
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