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Thioune stoppt den Weiser-Hype
Werder Bremen will gegen SC Paderborn den dritten Heimsieg in Serie einfahren, doch Trainer Daniel Thioune nutzt die Pressekonferenz vor dem Spiel lieber, um einen Dämpfer zu setzen: Die Erwartungen an Jens Weiser müssen runter, und zwar jetzt.
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Thioune spricht Klartext
"Ich weiß, dass er ungeduldig ist", sagte Daniel Thioune laut kicker über seinen Mittelfeldspieler Jens Weiser. Eine Aussage, die nicht nach Lob klingt, sondern nach einem Trainer, der einen jungen Spieler bewusst erdet, bevor der Hype um ihn außer Kontrolle gerät. Details dazu, was genau Weiser ungeduldig macht, ob es um Spielzeit, Rolle oder Entwicklungstempo geht, verrät Thioune nicht öffentlich. Die Botschaft ist trotzdem klar: Werder will Weiser schützen, nicht verheizen.
Pieper zurück im Kader
Gute Nachrichten gibt es dagegen bei Amos Pieper. Der Innenverteidiger war beim Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund früh ausgewechselt worden, steht für die Partie gegen Paderborn aber wieder zur Verfügung. Warum Pieper im Signal Iduna Park so zeitig vom Platz musste, ist nicht näher erklärt worden, für Thioune zählt offenbar nur, dass sein Verteidiger rechtzeitig fit ist.
Die Ausgangslage
Werder reist mit Rückenwind in dieses Heimspiel. Nach einem starken Auftritt bei Dortmund soll nun der dritte Heimsieg in Folge her, ein Ergebnis, das die Bremer Tabellensituation spürbar aufhellen würde. Gegen Paderborn ist das machbar, zumindest auf dem Papier. Doch Thioune weiß: Ein Kader, der breiter aufgestellt sein soll, braucht Spieler, die auch mit Rückschlägen und Wartezeit umgehen können, und genau da scheint Weiser gerade an seine Grenzen zu stoßen.
Warum das jetzt wichtig ist
Dass ein Bundesliga-Trainer öffentlich die Ungeduld eines eigenen Spielers anspricht, ist selten ein Zufall. Es ist meistens ein Signal, sowohl an den Spieler als auch an die Kabine, dass Geduld in Bremen gerade eine Tugend ist, keine Floskel. Ob Weiser gegen Paderborn überhaupt eine Rolle spielt, ließ Thioune offen. Fest steht nur: Die Entwicklung des Mittelfeldspielers läuft nicht im Tempo, das er sich selbst wünscht.
Wird Weiser Thiounes Gedulds-Lektion annehmen oder weiter ungeduldig?
Quellen1 Quelle
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