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Hütter verteidigt Koch nach 0:6-Debakel — photo: rheinpfalz.de

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Hütter verteidigt Koch nach 0:6-Debakel

Eine 0:6-Klatsche in Leipzig, eine öffentliche Standpauke für den eigenen Kapitän und ein Spieler, der zur Halbzeit vom Platz musste: Eintracht Frankfurt hatte eine Woche zum Verdrängen. Stattdessen stellt sich Adi Hütter vor dem Spiel gegen den 1. FC Köln hin und erklärt, warum Robin Koch trotzdem wieder in der Startelf steht.

Flagside-Redaktion·Veröffentlicht ·1 MIN LESEZEIT

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Die Bilder aus Leipzig waren eindeutig: Frankfurt ging mit 0:6 unter, Koch wurde zur Pause ausgewechselt, Hütter fand danach deutliche Worte für die Leistung seines Kapitäns. Wer danach mit einer Degradierung gerechnet hatte, wurde vor dem Spiel gegen Köln eines Besseren belehrt.

"Er hat es eingesehen"

Auf die Frage, warum Koch trotz der öffentlichen Kritik wieder von Beginn an auflaufen darf, wurde Hütter konkret: Koch habe die Kritik angenommen, "er hat es eingesehen", so der Trainer laut kicker. Keine Ausflüchte, keine Trotzreaktion, sondern offenbar ein Spieler, der die Ansage seines Trainers geschluckt und verarbeitet hat.

Details zur genauen Reaktion des Kapitäns oder zum Gesprächsverlauf zwischen den beiden nannte Hütter nicht öffentlich. Für ihn scheint das aber auch nicht der Punkt zu sein: Wichtiger war ihm offensichtlich, dass die Botschaft angekommen ist.

Eine Kapitänsbinde unter Beobachtung

Dass ein Trainer seinen Kapitän nach einer Halbzeit-Auswechslung und offener Kritik direkt wieder aufstellt, ist kein alltäglicher Vorgang. Es ist ein Vertrauensbeweis, aber auch ein Risiko: Sollte es gegen Köln erneut klemmen, steht die Entscheidung sofort wieder zur Debatte.

Frankfurt steht nach fünf Spieltagen mit fünf Punkten und einem Torverhältnis von -7 auf Platz 14 der Bundesliga-Tabelle. Zahlen, die den Druck auf jede Entscheidung im Umfeld erhöhen, egal ob es um die Startelf oder die Kapitänsfrage geht.

Was das Spiel gegen Köln zeigen muss

Für Koch ist die Partie gegen Köln die erste Gelegenheit, die Entscheidung seines Trainers zu rechtfertigen. Für Hütter ist es die erste Gelegenheit zu zeigen, dass öffentliche Kritik und sofortiges Vertrauen sich nicht ausschließen müssen, sondern in diesem Fall offenbar zusammengehören.

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Eine 0:6-Klatsche in Leipzig, eine öffentliche Standpauke für den eigenen Kapitän und ein Spieler, der zur Halbzeit vom Platz musste: Eintracht Frankfurt hatte eine Woche zum Verdrängen.

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