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Der seltsamste VAR-Moment dieser WM — photo: Sportschau Fußball

Photo: Sportschau Fußball

Der seltsamste VAR-Moment dieser WM

Ein aberkanntes Tor kennt man. Einen Freistoß danach auch. Aber einen wiederholten Eckball? Schiedsrichter Clément Turpin hat im WM-Viertelfinale zwischen Norwegen und England eine Entscheidung getroffen, über die die Fußballwelt noch Tage reden wird — und Jude Bellingham hat dafür gesorgt, dass England trotzdem weiterkommt.

By Tobias König· Spielberichterstatter·Veröffentlicht ·Aktualisiert ·2 MIN LESEZEIT

Die Szene, die niemand so erwartet hatte

Norwegen trifft, die Fans jubeln, der Ball liegt im Netz — und dann kommt VAR-Schiedsrichter Turpin zu einem Ergebnis, das selbst hartgesottene Regelkundige zweimal lesen mussten: kein Tor, kein Freistoß für England, sondern Eckball-Wiederholung für Norwegen. Laut Sportschau soll beim Eckball, der dem Treffer vorausging, ein Foulspiel stattgefunden haben — aber die genaue Regelauslegung, die Turpin zu diesem ungewöhnlichen Urteil geführt hat, blieb zunächst unklar. Ein Eckball wird wiederholt, wenn beim Ausführen ein Regelverstoß passiert. Dass das ausgerechnet bei einem Tor endet, das die Führung bedeutet hätte, ist — gelinde gesagt — selten.

Turpin schaute dabei so ruhig drein, als hätte er gerade eine Gelbe Karte für Zeitspiel gezeigt.

Bellingham erlöst die Three Lions

England hat sich davon nicht beirren lassen — oder zumindest so getan, als ob. Jude Bellingham war laut Sportschau die entscheidende Figur, als die Three Lions das Viertelfinale für sich entschieden und in die Runde der letzten Vier einzogen. Details zum genauen Spielverlauf und Endstand lagen zum Redaktionsschluss nur in Teilen vor, doch die Richtung ist klar: England ist weiter, Norwegen ist raus, und Bellingham steht wieder im Mittelpunkt eines großen WM-Abends.

Schweigeminute vor den Viertelfinals

Vor den Viertelfinalspielen hielt die WM inne. Für Jayden Adams, den verstorbenen südafrikanischen Fußballer, wurde eine Schweigeminute abgehalten — ein stiller Moment inmitten eines lauten Turniers, der daran erinnert, dass hinter jedem Trikot ein Mensch steckt.

Yakin, Corden und Schweizer Schokolade

Derweil bereitet sich die Schweiz auf ihr Viertelfinale gegen Argentinien vor — und Nationaltrainer Hakan Yakin hat offenbar Humor bewiesen. US-Komiker James Corden hatte Witze auf Kosten des Schweizer Coaches gemacht; Yakin antwortete laut Sportschau entspannt und erklärte, er wolle kein Bösewicht sein — "süß wie Schweizer Schokolade" soll er sich beschrieben haben. Ob das gegen eine argentinische Mannschaft, die 2014 erst nach 118 Minuten an der Schweiz vorbeikam, als Motivationsrede taugt, wird sich zeigen.

Verwirrung um Südafrikas Coach Broos

Am Rande des Turniers: Der südafrikanische Fußballverband hat Berichte dementiert, wonach Nationaltrainer Hugo Broos seinen Posten verlassen habe. Laut Sportschau ist die Situation weiterhin ungeklärt — weder bestätigt noch vollständig ausgeräumt. Broos selbst hat sich bislang nicht öffentlich geäußert.

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