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Feuer gegen Eis: Das 277. Frankenderby — photo: Sportschau Fußball

Photo: Sportschau Fußball

Feuer gegen Eis: Das 277. Frankenderby

277 Mal. Und noch immer fühlt es sich an, als wäre es das erste Mal – zumindest für Alexander Vogel. Der Fürther Trainer geht mit spürbar aufgeladener Energie in das nächste Kapitel des Frankenklassikers, während Miroslav Klose auf der anderen Seite die Ruhe selbst gibt. Irgendwo dazwischen: Zoma, der Mann, dem beide Lager besondere Aufmerksamkeit schenken.

Flagside-Redaktion·Veröffentlicht ·Aktualisiert ·1 MIN LESEZEIT

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Feuer auf der einen Seite

Vogel macht keinen Hehl daraus, was dieses Spiel für ihn bedeutet. Der SpVgg-Coach geht mit echter Vorfreude in das Derby – nicht die aufgesetzte Variante für die Pressekonferenz, sondern die Art, die man an der Körpersprache abliest, bevor überhaupt eine Frage gestellt wird. Für Fürth ist das Heimrecht im Frankenderby mehr als ein geografischer Vorteil: Es ist ein Statement.

Eis auf der anderen Seite

Klose projiziert Kontrolle – und das ist keine neue Eigenschaft. Der Nürnberger Trainer hat in seiner aktiven Karriere genug große Spiele erlebt, um zu wissen, dass Nervosität auf der Bank sich auf den Platz überträgt. Laut Sportschau Fußball trat Klose in der Vorbereitung auf das Derby betont ruhig auf – eine Haltung, die die Nürnberger Kabine in den Tagen vor dem Anpfiff prägt.

Zoma: Der Mann im Fokus

Wenn ein Spieler explizit vor einem Derby hervorgehoben wird, ist das selten Zufall. Zoma steht auf beiden Seiten der taktischen Vorbereitung im Mittelpunkt – als Bedrohung für Nürnberg, als Schlüsselfigur für Fürth. Der Flügelspieler bringt genau die Direktheit mit, die in einem Derby den Unterschied macht: keine langen Ballstafetten, kein Abwarten. Wer Zoma stoppen will, muss früh ansetzen.

Was auf dem Spiel steht

Das 277. Frankenderby findet in einer engen Tabellensituation der 2. Bundesliga statt: Nürnberg und Fürth trennen nur wenige Punkte im Mittelfeld – ein Sieg zieht den Gewinner spürbar nach oben, eine Niederlage drückt ihn in Richtung Abstiegszone. Drei Punkte aus einem Derby wiegen anders als drei Punkte aus einem Auswärtsspiel in Rostock – das wissen beide Trainer. Remis? Fühlt sich in Franken immer wie eine Niederlage an.

Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Quelle (Sportschau Fußball). Tabellenstand nach Redaktionsschluss – bitte vor Veröffentlichung mit aktuellen Daten von kicker.de oder transfermarkt.de abgleichen.

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