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Belgiens irres Comeback gegen Senegal — Photo: Nick via Wikimedia Commons (CC BY 2.0)

Photo: Nick via Wikimedia Commons (CC BY 2.0)

Belgiens irres Comeback gegen Senegal

Seattle, 1. Juli 2026 – und Belgien war eigentlich schon draußen. Zwei Tore hinten, Senegal souverän, die Roten Teufel wirkungslos. Dann kam Romelu Lukaku. Dann machte Senegal ein Geschenk. Dann kam die Verlängerung. Am Ende steht ein 3:2 – und einer der verrücktesten WM-Abende dieses Turniers.

Flagside-Redaktion·Veröffentlicht ·Aktualisiert ·1 MIN LESEZEIT

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Senegal dominiert – und trifft zweimal den Pfosten

Es begann wie ein Alptraum für Belgien. Senegal drückte von Beginn an, spielte mutig und direkt – und hatte schon vor dem ersten Tor zweimal Pech mit dem Aluminium. Diarra war es schließlich, der nach dem zweiten Pfostentreffer abstaubte und Senegal in Führung brachte. Kicker berichtete live, wie die Belgier in dieser Phase kaum Zugriff fanden. Maxim de Cuyper hatte eine der wenigen belgischen Chancen, aber es reichte nicht. Ismaïla Sarr erhöhte dann auf 2:0 – und in Seattle schien die Partie gelaufen.

Lukaku kommt – und Senegal verliert den Faden

Der belgische Trainer brachte Romelu Lukaku als Joker. Zunächst schien selbst das nicht zu reichen – laut Kicker wirkte Belgien auch mit dem Stürmer zu harmlos. Doch Lukaku verkürzte auf 2:1 und gab seiner Mannschaft wieder etwas, woran sie sich festhalten konnte. Was dann folgte, war ein Geschenk: Senegal leistete sich in den Schlussminuten ein Eigentor – der Torschütze des 2:2 ist in den Quellen nicht eindeutig einer einzelnen Person zuzuordnen, der Treffer wurde offiziell als Eigentor gewertet. Pape Gueye, der nach seiner Joker-Show im Vorrundenspiel in die Startelf zurückgekehrt war, konnte den Einbruch seiner Mannschaft nicht verhindern.

Senegal schenkte den Ausgleich. Das ist keine Metapher – das ist, was passierte.

Verlängerung: Lukebakio, Elfmeter, Viertelfinale

In der Verlängerung war Belgien das Team mit dem Schwung. Dodi Lukebakio traf die Latte – und aus dem Abpraller resultierte laut Kicker ein Elfmeter für die Roten Teufel. Den nutzte Belgien zur 3:2-Führung. Senegal fand kein Mittel mehr zurück. Als der Schlusspfiff ertönte, stand Belgien im Viertelfinale der WM 2026.

Was dieses Spiel bedeutet

Belgien war tot. Zweimal Pfosten für Senegal, ein dominantes 2:0, ein wirkungsloser Beginn der Aufholjagd – und dann doch dieser Abend. Lukakus Einfluss vom Rand, Senegals Nerven in der Schlussphase, ein Latten-Elfmeter in der Verlängerung: Dieses Achtelfinale hatte alles, was ein WM-Knockout-Spiel braucht. Ob Belgien im Viertelfinale mehr Substanz zeigen muss, wird sich zeigen. Heute Nacht in Seattle war Dramatik genug.

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Seattle, 1. Juli 2026 – und Belgien war eigentlich schon draußen. Zwei Tore hinten, Senegal souverän, die Roten Teufel wirkungslos. Dann kam Romelu Lukaku. Dann machte Senegal ein Geschenk. Dann kam die Verlängerung.

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