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BVB-Talent Reggiani glänzt, der Weg bleibt unklar — photo: spox.com

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BVB-Talent Reggiani glänzt, der Weg bleibt unklar

Fünf Siege am Stück, Tabellenführung in der Regionalliga West, und mittendrin ein Mittelfeldspieler, der sich gerade in den Fokus spielt: Borussia Dortmunds U23 ist aktuell die Form-Mannschaft der vierten Liga, und Luca Reggiani liefert dabei die Vorlage für die eigentlich spannendere Frage.

Flagside-Redaktion·Veröffentlicht ·1 MIN LESEZEIT

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Der 2:0-Sieg gegen Bonn SC war der fünfte Erfolg in Serie für Dortmunds Zweitvertretung. Damit steht die U23 zumindest vorübergehend ganz oben in der Regionalliga West, einer Liga, in der Nachwuchsteams von Bundesligisten selten lange konstant bleiben. Für einen BVB-Unterbau, der zuletzt eher für Umbruch als für Stabilität stand, ist das ein Signal.

Mittendrin: Luca Reggiani. Der Mittelfeldspieler zeigte gegen Bonn erneut, warum er in Dortmund als einer der interessanteren Namen im Unterbau gilt. Laut Kicker war es sein Mut, Risiken einzugehen, der sich auszahlte, ein Spielertyp, der im Vierte-Liga-Alltag nicht selbstverständlich ist. Wer im Mittelfeld Bälle fordert statt sie nur laufen zu lassen, fällt auf, auch wenn die Zuschauerzahlen überschaubar bleiben.

Die Frage hinter der Formkurve

Trotzdem bleibt offen, ob Reggiani den Sprung zu den Profis schafft. Der Weg von der Dortmunder U23 in den Profikader ist kein Selbstläufer, selbst für Spieler, die in der Regionalliga überzeugen. Das Problem ist strukturell bekannt: der Sprung von der vierten in die höchste deutsche Spielklasse ist einer der größten im gesamten Nachwuchsfußball, und BVB-Cheftrainer Niko Kovač entscheidet am Ende über jeden einzelnen Platz im Kader.

Der Kicker-Bericht benennt keine konkreten Hürden, kein Alter, keinen Vertragsstatus, keine Namen der Konkurrenten auf seiner Position. Was bleibt, ist der Befund: gute Leistungen bei den Amateuren reichen allein selten, um den Sprung zu erzwingen. Dortmund hat in der Vergangenheit immer wieder gezeigt, dass der direkte Weg von der U23 zu den Profis eher die Ausnahme als die Regel ist, auch wenn der Verein seinen Nachwuchs grundsätzlich fördert.

Was jetzt zählt

Für Reggiani heißt das vor allem: weiterspielen, weiter auffallen. Fünf Siege in Serie und die Tabellenführung sind ein gutes Druckmittel, mehr aber auch nicht. Ob daraus eine Einladung zum Profitraining, ein Leihgeschäft oder einfach eine weitere Saison im Unterbau wird, lässt der aktuelle Stand offen. Die Form ist da. Eine Antwort darauf gibt es noch nicht.

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