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Klopp, der BVB und ein heikler Eingriff — photo: Sport.de Fußball

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Klopp, der BVB und ein heikler Eingriff

Jürgen Klopp ist seit Kurzem Bundestrainer — und soll sich laut einem Bericht des Express bereits in einen laufenden Transferstreit zwischen 1. FC Köln und Borussia Dortmund eingemischt haben. Der Spieler im Mittelpunkt: El Mala, Talent vom FC Köln. Klopps angebliche Parteinahme für seinen Ex-Klub BVB wirft eine unbequeme Frage auf: Wo endet das Amt, und wo fängt die alte Loyalität an?

By Lukas Bauer· Chefredakteur Fußball·Veröffentlicht ·Aktualisiert ·1 MIN LESEZEIT

Was laut Express passiert ist

Der Kölner Express berichtet, dass Jürgen Klopp sich in den Transferpoker um El Mala eingeschaltet und dabei öffentlich Borussia Dortmund den Vorzug gegeben haben soll. Ob das über persönliche Kontakte, öffentliche Äußerungen oder seinen neuen DFB-Einfluss geschah, geht aus dem Bericht nicht eindeutig hervor. Sport.de hat die Geschichte aufgegriffen — eine unabhängige Bestätigung steht bislang aus. Alles, was folgt, basiert auf dieser einen Quelle.

Der Interessenkonflikt, den niemand ignorieren kann

Klopp als Bundestrainer hat eine klare Aufgabe: die Nationalmannschaft. Klopp als Ex-Trainer des BVB hat eine Geschichte — neun Jahre in Dortmund, zwei Meisterschaften, ein Champions-League-Finale. Diese Geschichte ist keine Kleinigkeit. Wenn ein amtierender Nationaltrainer in einen laufenden Vereinstransfer eingreift und dabei ausgerechnet seinen früheren Arbeitgeber bevorzugt, ist das kein Kavaliersdelikt. Es ist ein strukturelles Problem.

Der DFB hat Klopp nicht geholt, damit er Dortmunds Kaderplanung mitgestaltet. Und der 1. FC Köln dürfte das ähnlich sehen — der Klub kämpft ohnehin um jeden Leistungsträger, der den Weg nach oben findet.

Wer ist El Mala?

Die verfügbaren Berichte liefern kein vollständiges Bild von El Mala. Was klar ist: Er gilt als Talent beim FC Köln, Dortmund soll konkretes Interesse haben, und der Wechsel ist offenbar noch nicht durch. Mehr Details zu Profil, Vertragssituation oder Ablösegröße sind aus den vorliegenden Quellen nicht zu entnehmen — und werden hier deshalb nicht erfunden.

Was das für Klopp bedeutet

Klopp hat seinen Amtsantritt als Bundestrainer mit viel Goodwill begleitet — der Mann kann eine Pressekonferenz wie kaum ein anderer. Aber Goodwill ist keine Dauerkarte. Ein Nationaltrainer, der in Vereinstransfers eingreift, gibt Kritikern sofort Munition: Wessen Interessen vertritt er eigentlich? Die des DFB, oder die des Klubs, bei dem er seine prägendsten Jahre verbracht hat?

Klopp hat das Amt noch keine Saison. Es wäre ein denkbar schlechter Zeitpunkt, um den Eindruck entstehen zu lassen, dass alte Loyalitäten neue Pflichten überlagern.

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Jürgen Klopp ist seit Kurzem Bundestrainer — und soll sich laut einem Bericht des Express bereits in einen laufenden Transferstreit zwischen 1. FC Köln und Borussia Dortmund eingemischt haben.

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