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Vergiss Superman: Dzeko ist Bosniens Ikone
Ermedin Demirovic kennt gute Stürmer. Er ist selbst einer. Aber wenn der VfB-Stuttgart-Angreifer über Edin Dzeko spricht, klingt das weniger nach Kollegen-Lob und mehr nach echtem Respekt — der Art, die man nicht einstudiert.
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Was Demirovic gesagt hat
Laut einem Bericht von Sport.de hat Demirovic in einem Interview emotional von seinem bosnischen Nationalmannschaftskollegen Dzeko geschwärmt — und ihn als nationale Ikone in der Heimat beschrieben. Konkrete Zitate liegen Flagside nicht vor, aber der Tenor ist eindeutig: Für Demirovic ist Dzeko nicht irgendein Mitspieler, sondern eine Figur, die Bosnien-Herzegowina im Fußball auf die Karte gesetzt hat.
Dass ausgerechnet ein Bundesliga-Stürmer in dieser Saison dieses Thema aufgreift, hat einen einfachen Grund: Dzeko spielt aktuell — laut Sport.de — für den FC Schalke 04. Für einen Mann, der in seiner Karriere für Manchester City, AS Roma und Inter Mailand aufgelaufen ist, ist das eine Adresse, die kurz innehalten lässt.
Eine Karriere, die sich selbst erklärt
Dzeko ist einer der produktivsten Stürmer, die der europäische Fußball in den letzten zwanzig Jahren gesehen hat. Über 550 Pflichtspieltore für Vereins- und Nationalmannschaft, zwei Premier-League-Titel mit City, ein Coppa-Italia-Triumph mit Roma, Champions-League-Finale mit Inter — die Liste liest sich wie ein Karriere-Drehbuch, das niemand glauben würde, wenn man es erfinden würde.
Für Bosnien-Herzegowina ist er schlicht der Rekordtorschütze und der Spieler, der die Nationalmannschaft 2014 zur einzigen WM-Teilnahme der Landesgeschichte geführt hat. Das vergisst man nicht — und Demirovic offensichtlich auch nicht.
Schalke als letzte Station?
Ob Dzekos Engagement bei Schalke 04 sportlich oder emotional motiviert ist, lässt sich von außen kaum beurteilen. Die Knappen spielen aktuell in der 2. Bundesliga — ein Umfeld, das sich von San Siro und dem Olimpico deutlich unterscheidet. Aber Karriereenden verlaufen selten nach Plan, und Dzeko war nie ein Spieler, der sich um Erwartungen gekümmert hat.
Demirovic jedenfalls schaut nicht auf die Tabelle, wenn er über ihn spricht. Er schaut auf den Menschen dahinter. Das ist — in einer Woche voller Transfergerüchte und Trainerentlassungen — eigentlich das Schönste an dieser Geschichte.
Dzeko selbst hat dazu öffentlich nichts gesagt. Manche Legenden lassen andere reden.
Quellen1 Quelle
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