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Hannovers großer Sonntag: Aufstieg oder nicht? — photo: Sportschau Fußball

Photo: Sportschau Fußball

Hannovers großer Sonntag: Aufstieg oder nicht?

Es läuft auf diesen einen Sonntag hinaus. Hannover 96 gegen 1. FC Nürnberg — und irgendwo im Hintergrund laufen Ergebnisse, die entscheiden, ob die Niedersachsen direkt in die Bundesliga marschieren oder erst durch die Relegations-Hintertür müssen. Der letzte Spieltag der 2. Bundesliga, wie er im Buche steht.

Flagside-Redaktion·Veröffentlicht ·Aktualisiert ·1 MIN LESEZEIT

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Was Hannover braucht

Ein Sieg gegen Nürnberg — das ist die Grundbedingung. Laut Sportschau sichert ein Dreier Hannover 96 mindestens den Relegationsplatz, mit direktem Aufstieg als möglicher Belohnung, je nachdem was die Konkurrenz liefert. Klingt kompliziert. Ist es auch. Aber der erste Schritt ist simpel: gewinnen.

Hannover hat Bundesliga-Pedigree — zuletzt 2019 abgestiegen, seitdem ein langer Weg durch die Zweite Liga. Ein Klub dieser Größe gehört eigentlich nicht dauerhaft in die Zweitklassigkeit. Die Fans wissen das. Die Mannschaft weiß das. Und Nürnberg, selbst kein Unbekannter in solchen Drucksituationen, wird das auch wissen.

Direkt hoch oder Relegation — der Unterschied

Direktaufstieg und Relegationsplatz klingen ähnlich, sind es aber nicht. Direkter Aufstieg heißt: fertig, durch, Bundesliga. Relegation heißt: zwei weitere Spiele gegen einen Erstligisten, mit allem, was dazugehört — Druck, Publikum, ein Gegner, der kämpft wie ein Absteiger.

Welches Szenario eintritt, hängt nicht nur von Hannover ab. Die genauen Konstellationen mit den anderen Aufstiegskandidaten sind nach aktuellem Stand dünn dokumentiert — Sportschau liefert den Rahmen, die Details der Tabellensituation der direkten Konkurrenten bleiben vorerst offen. Was feststeht: Hannover braucht zunächst die eigenen drei Punkte. Alles andere ist dann Mathematik.

Nürnberg als Gegner — kein Selbstläufer

Dass ausgerechnet der Club aus Nürnberg der letzte Türsteher sein könnte, hat seinen eigenen Charme. Zwei Traditionsklubs, beide mit Bundesliga-Vergangenheit, beide zu gut für die Zweite Liga — zumindest dem Selbstverständnis nach. Nürnberg hat in dieser Saison nichts mehr zu verlieren. Genau das macht sie gefährlich.

Hannover muss liefern. Nicht irgendwie, nicht mit einem glücklichen Tor in der Nachspielzeit — sondern mit einem Auftritt, der zeigt, dass diese Mannschaft reif für die Rückkehr ist. Der Kader weiß, was auf dem Spiel steht. Der Sonntag wird es beweisen.

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